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Aktuell

Kanton Zug 29.06.2017 – 13:04 Uhr

Freizügigkeit für die ganze Welt?


(zum NZZ Artikel vom 27.6.2017 von Markus Schär)


In seinem Artikel beschreibt Schär die Dissertation von Staatsrechtler Stefan Schlegel. Dieser ist offenbar ein Befürworter eines weltweiten Migrationsrechts (Recht auf Migration) und steht der Operation Libero und dem «Think Tank» Foraus (Gründer) nahe. Er ist, gemäss Artikel, ehemaliger Mitarbeiter einer parlamentarischen Gruppe um die Nationalräte Kurt Flury und Cesla Amarelle.

Es ist nicht zu glauben, was der Mann für Gedankengänge aufstellt. Es gibt also einen Staatsrechtler, der nicht weiss, was ein Territorialstaat ist. Wem dieser verpflichtet ist und wem nicht! Obwohl es über 200 davon gibt! Ja es gibt gar nichts anderes. Der nicht weiss (nicht wissen will), was in unserer Verfassung steht. Die Personenfreizügigkeit ist verfassungswidrig! Ein Widerspruch in sich zum Staatswesen. Personen bilden den Staat. Und zwar «nur Schweizerpersonen». Es gibt kein Einreiserecht (das «Migrationsrecht» kommt aus einer Globalisierungsideologie und ist ganz klar in staatssubversiver Absicht ausgestaltet). Wer Staaten abschafft, schafft auch den Kapitalismus ab. Es sei denn, die Hochfinanz der «Bilderberger» sähe dies am Ende anders als der linke, grün-sozialistische Globalisierungskumpan. Der wohl nur ein «Zeitabschnittspartner» sein kann.    

Sonst könnte ja die ganze Welt in der Schweiz wohnen (man müsste halt etwas in die Höhe bauen wie in Abu Dhabi) und es gäbe überhaupt keinen Grund (basierend auf welchem arbiträren Phantasierecht?) jemandem den Zutritt zu verweigern. Dieses Problem haben ja die EU und die UNO  Menschenrechtler bereits mit ihrem den Staaten aufgezwungenen «Migrationsrecht». Der Staat würde sofort inexistent. Weil seine Existenzbasis, das Volk, damit inexistent würde. Das ist der Zustand, den die Globalisierer anstreben. «Bewohner» konstituieren noch kein «Volk», aber genau das soll uns – auch von der NZZ und deren «linksbürgerlichen» LZ Medien - mit dem Begriff «Zivilgesellschaft» der Merkels, Macrons, Soros’ und Cohn-Bendits vorgetäuscht werden.

«Globalisierung» heisst auch Machttransfer an eine äussere «übergeordnete» Instanz. Freiwillige Unterstellung unter ein Regime der Handlungsunfähigkeit sozusagen. Genau das Gegenteil von Staat. 700 Jahre für die Katz in unserem Fall! Niemand garantiert mehr die verfassungsmässigen Pflichten gegenüber dem «Souverän». Mit seinem Wegfall - durch globale Migration - fällt auch der Staat und die Demokratie. Das Territorium wird die Beute der Staatsfeinde. Die früheren Staatsorgane wären nur noch reine Verwaltungsbürokratie ohne gesetzgeberische Legitimation. Sie hätten aber immer noch die moralische Pflicht, niemanden verhungern zu lassen. Noch ist es Zeit, die Notbremse zu ziehen bevor wir zum Nomadentum und zum Faustrecht zurückkehren.

Meinrad Odermatt, Zug