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Aktuell SVP Cham


Cham sei Dank!

Mit einem NEIN-Stimmenanteil von 69,5% haben sich Chamerinnen- und Chamer glasklar gegen eine Sperrung der Bärenbrücke ausgesprochen. Dies bei einer  Stimmbeteiligung von 56,5%. Die sehr hohe Stimmbeteiligung und das eindeutige  Abstimmungsresultat bestätigen  wie wichtig es war, dass die SVP Cham alles  unternommen hat, dass die Frage der Sperrung dem Stimmvolk zur Abstimmung vorgelegt wurde. Allen Beteiligten die uns im Abstimmungskampf, gegen eine mit Steuergelder finanzierte Abstimmungspropagandalawine des Gemeinderates, unterstützt haben, ein herzliches Dankeschön. Das überzeugende Resultat zeigt dem Kanton auf, mit welchen Begleitmassnahmen  die Umfahrungsstrasse Cham/Hünenberg, im Sinne der grossen Mehrheit des  Volkes, jetzt voranzutreiben und zu realisieren ist.
 
Rolf Ineichen
Präsident SVP Cham
14. Juni 2010


 



Behördenpropaganda par Exzellente!

Der Chamer-Gemeinderat hat einmal mehr den Vogel abgeschossen. Das Abstimmungsbüchlein zur Abstimmung über die Sperrung der Bärenbrücke für den Individualverkehr umfasst 27 Seiten. Zum Vergleich – die Abstimmungsunterlage 2007 zur UCH (Umfahrung Cham/Hünenberg) hatte damals einen Umfang von 12 Seiten.

Auf 27 Seiten wird der Stimmbürger mit schönen Worten und stimmigen Bildern vom Villetpark, Aufnahmen aus Wohnquartieren, von einer Gartenwirtschaft weit ab der Bärenbrücke und spielenden Kindern berieselt.

Dagegen werden bedrohliche Aufnahmen aus den Hauptverkehrszeiten mit Autos, aufgenommen mit Teleobjektiv, gegenübergestellt. Hier zeigt sich deutlich die Handschrift des externen Kommunikationsberaters, den der Gemeinderat auf Kosten des Steuerzahlers, seit einigen Monaten zugezogen hat. Mögliche Bedenken, der Gegner einer Sperrung, werden kurz aufgeführt aber ebenso sofort wieder mit allen nur erdenklichen, teilweise sehr fraglichen Argumenten abgeschmettert. Auch die Formulierung der Abstimmungsfrage ist total verfänglich und suggeriert, dass bei einem Nein der Dorfkern abgewertet wird.

Die SVP Cham, die mit ihrer Motion überhaupt die Konsultativabstimmung erst möglich machte, wurde bei der Ausarbeitung der Abstimmungsunterlagen nicht mit einbezogen. Das heisst, den Gegnern einer Sperrung wurde keine Möglichkeit gegeben, ihre Bedenken und Argumente offiziell aufzuzeigen. Die gesetzliche Aufgabe einer Abstimmungsvorlage besteht jedoch darin, die Stimmbürger objektiv und neutral über die Vor- und Nachteile einer Abstimmungsfrage zu informieren.

Diese Aufgabe ist mit der zugestellten Abstimmungsvorlage bei weitem nicht erfüllt und schreit förmlich danach, rechtliche Schritte einzuleiten. Der Vorstand der SVP Cham hat sich aber entschieden, von dieser Massnahme abzusehen. Wir sind überzeugt, dass die Chamer-Bevölkerung selber in der Lage ist, die vorliegenden Fakten zur Sperrung der Brücke objektiv zu beurteilen und die Machenschaften gewisser Exponenten im Gemeinderat zu erkennen.

Die SVP Cham steht weiterhin klar zu dem im Rahmen der UCH vorgeschlagenen Konzept mit zwei Dosieranlagen im Alpenblick und Raum Zythus/Luzernstrasse und zusätzlichen, verkehrsberuhigenden Massnahmen  im Dorfzentrum. Eine generelle Sperrung der Brücke für den Individualverkehr, die das Dorf in zwei Teile teilt und unsinnige Umwegfahrten verursacht, lehnen wir jedoch entschieden ab. Mit einem NEIN am 13.6. ermöglichen sie endlich eine lösungsorientierte und für alle Beteiligten akzeptable Lösung anzugehen.

Rolf Ineichen
Präsident SVP Cham
21. Mai 2010




Generalversammlung der SVP Cham vom 3. März 2010

Die SVP Cham spricht sich einstimmig für das bereits vom Zuger-Stimmvolk am 11. März 2007 im Rahmen der Abstimmung zur Umfahrung Cham-Hünenberg (UCH) angenommene Verkehrskonzept aus

Die Mitglieder der SVP Cham stellten sich an Ihrer Generalversammlung vom 3. März 2010 mit grosser Mehrheit hinter das im Rahmen der UCH vorgesehenen Verkehrskonzeptes des Kantons. Eine Sperrung der Chamer-Bärenbrücke für den motorisierten Individualverkehr, wie es der Gemeinderat vorsieht, fand bei den zahlreichen Anwesenden keine Unterstützung.

Die Vorteile des vom Kanton 2007 vorgelegten Konzeptes seien überzeugend

1. So würde der Durchgangsverkehr, durch die vorgesehenen Dosierstellen im Alpenblick und im Raum Luzernerstasse nähe Zythus, bereits weit ausserhalb des Dorfkerns umgelenkt. Vor allem die Dosierstelle Luzernerstrasse leite den Durchgangsverkehr aus dem Gebiet Hünenberg-See gezielt und mit dem erforderlichen Nachdruck auf die Umfahrungsstrasse.

2. Die bereits im Konzept des Kantons vorgesehene Begegnungszone zwischen Rabenkreisel und Neudorf  erhöhe die angestrebte Aufenthaltsqualität im Dorfkern entscheidend und könnte räumlich sicher noch etwas erweitert werden.

3. Das Dorf würde verkehrstechnisch nicht in zwei Teile geteilt. Chamerinnen- und Chamer könnten im Rahmen des Binnenverkehrs auf direktem Weg, ohne kilometerlangen Umweg an ihr Ziel gelangen. Alle Verkaufsgeschäfte-, Parkhäuser usw. wären jederzeit aus allen Richtungen direkt zugänglich.

Der Vorstand der SVP Cham erhielt von den Anwesenden den klaren Auftrag, sich mit allen zu  Verfügung stehenden Mittel gegen die Sperrung der Bärenbrücke einzusetzen.

Die Vorstandsmiglieder der SVP Cham, unter der Leitung von Präsident Rolf Ineichen, wurden von der Versammlung  einstimmig für ein Jahr wiedergewählt.

Am Schluss gab Präsident Rolf Ineichen bekannt, dass im Wahlherbst 2010 alle heutigen Chamer-SVP Mandatsträger, Gemeinderat Markus Aeby sowie die Kantonsräte Manuel Aeschbacher und Walter Birrer, sich zur Wiederwahl stellen werden. Die Nominationsversammlung der SVP Cham findet am 24. Juni 2010 statt.

SVP Cham , Vorstand
7. März 2010




Lösungen findet man nur wenn man auch will!

Zur geplanten künftigen Sperrung der Chamer-Bärenbrücke

Der Gemeinderat von Cham hat bereits im Frühjahr 08 einen einsamen Entscheid für die Sperrung der Brücke gefällt und dies auch so, bereits zu diesem Zeitpunkt dem Kanton mitgeteilt.
All die Diskussionen an den im Herbst/Winter 08/09 einberufenen Veranstaltungen (runder Tisch) hatten nur ein Ziel, nämlich den längst gefällten Entscheid des Gemeinderates zu bestätigen.

Erst durch die im Sommer  2009 eingereichte Motion der SVP Cham und deren erheblich Erklärung an der Gemeindeversammlung vom Dezember 2009, welche verlangte, dass die Chamer-Bevölkerung eine Mitsprache haben soll, wurde das Thema wieder aktuell.

Der Gemeinderat bedient sich nun strategisch eines neuen Taschenspielertricks und will im Juni 2010 nebst der Sperrung der Brücke, eine von sicher niemandem gewünschte Variante mit Pförtneranlagen mit Lichtanlagen auf allen vier Einfallachsen, zur Abstimmung bringen.

Echte Alternativen wie Begegnungs- oder Tempo 30 Zone im Zentrum, oder andere vorhandene, absolut prüfenswerte Ideen, werden kategorisch unterdrückt.

Alle Beteiligten sind sicher interessiert daran, dass der Durchgangsverkehr auf die neue künftige Umfahrung umgelenkt wird. Dafür sind Massnahmen im Dorfkern  unbestritten erforderlich.

Eine Sperrung der Brücke für jeglichen MIV (motorisierten Individualverkehr) kann aber nicht die Lösung sein und schneidet das Dorf in zwei Teile. Die Sperrung bringt zudem zusätzlichen Binnenverkehr auf die Umfahrungsstrasse. Auch die Verkaufsgeschäfte im Neudorf usw. dürften massiv unter dem Verlust von Kunden leiden. Denn einmal auf der Umfahrungsstrasse, liegen die Einkaufsmöglichkeiten im Zugerland, bei Aldi oder Otto’s  sicher für Viele näher.

Es wäre nur wünschenswert, wenn der Gemeindrat endlich einsehen würde, dass eine mehrheitsfähig Variante/Lösung nur mit einer offenen und ehrlichen Diskussion und Zusammenarbeit mit allen Beteiligten gefunden werden kann.

Die SVP Cham wird sich weiterhin mit aller Kraft dafür einsetzen, dass Chamerinnen und Chamer im Juni 2010 zu einer fairen Vorlage ihre Stimme abgeben können. 

Rolf Ineichen
Präsident SVP Cham
17. Februar 2010




SVP Cham vermisst den Willen zum Sparen!

An der Mitgliederversammlung der SVP Cham wurden die Traktanden der Gemeindeversammlung vom 14. Dezember intensiv diskutiert.

Budget 2010
Anbetracht der laufend steigenden Kosten, bei wirtschaftlich bedingten, sinkenden Erträgen in der nahen Zukunft, vermisst die SVP im Budget 2010 klare Signale die den Sparwillen dokumentieren.

Mit der Inbetriebnahme des Schulhauses Eichmatt, dass wie von der SVP Cham immer wieder argumentiert, zum momentanen Zeitpunkt nicht erforderlich gewesen wäre, entstehen  jährliche unnötige Kosten von über CHF 210'000.— für Betrieb und Unterhalt (ohne zusätzliche Zinskosten und Abschreibungen für das kommende Jahr von über CHF 1,2 Mio.)
So steigen die Bildungskosten gegenüber Budget 2009 um 11,1% und machen somit 2010 knapp 40% des gemeindlichen Aufwandes aus.

Auch im Sozialbereich sind mit der Steigerung der Spitexkosten um 240% von 450'000.—CHF im Budget 2009 auf 1'084'200.— CHF im Budget 2010  eine Situation eingetreten, die einfach so nicht verantwortbar ist.  Die Verantwortlichen für die hochgelobte Zentralisierung der Spitex im Kanton Zug, haben hier kläglich versagt. Es gilt 2010 einen markanten, erkennbaren Kurswechsel zu erreichen, ansonsten für die Gemeinde Cham wiederum andere Lösungen geprüft werden müssen. Die Spitex-Mitarbeiterinnen- und Mitarbeiter, vor allem an der Pflegefront, leisten eine wichtige und grossartige Arbeit. Es ist daher nur legitim die gleiche Professionalität auch von den Verantwortlichen- und Führung zu fordern.

Ebenfalls findet die Versammlung die diversen Anträge für Personalaufstockungen mehr als fraglich.
Man fragt sich wie Pensenerhöhungen in den verschiedensten Bereichen von 10%, 20%, 40% etc. in der Praxis erfolgswirksam realisiert werden können. Die SVP erwartet hier anlässlich der Gemeindeversammlung noch konkrete Erklärungen.

Steuersenkung
Die Senkung des gemeindlichen Steuersatzes um 2 auf 65 Einheiten wird begrüsst. Einerseits wird der Bürger entlastet und andererseits wird durch den Entzug der Mittel Gemeinderat und Verwaltung gezwungen wieder bewusster mit dem Geld der Steuerzahler umzugehen.

Motion der FDP Cham für eine Ausweitung der Kompetenzen der RPK zu einer Geschäftsprüfungskommission
Diese Motion entspricht zu 100% einer vorhandenen Motionsgrundlage der SVP vom Frühjahr 2009 und wird daher von allen Anwesenden vollumfänglich unterstützt.

Motion der SVP Cham für eine Konsultativabstimmung betreffend Sperrung der Bärenbrücke/Durchfahrt Cham
Die SVP Cham freut sich, dass der Gemeinderat endlich die Notwendigkeit einer Urnenabstimmung zu diesem für alle Chamerinnen- und Chamer wichtigen Thema eingesteht.
In diesem Zusammenhang wird von der SVP erwartet, dass der Gemeinderat die Vorlage offen, ehrlich und ohne Tricks dem Volk vorlegt. Der sachliche Inhalt dieser Thematik beinhaltet genügend Stoff für konstruktive und interessante Diskussionen im Vorfeld der Abstimmung.

Hafensanierung im Strandbad Cham
Dem Kreditbegehren für die Sanierung und den Ausbau des Hafens beim Strandbad Cham stimmte die Versammlung ohne Gegenstimme zu.
Dies in anbetracht dessen, dass wichtige Sanierungsarbeiten anstehen und nicht weiter aufgeschoben werden können und das vorliegende Projekt funktionell und gestalterisch überzeugt.


Rolf Ineichen
Präsident SVP Cham
10. Dezember 2009


 



SVP sagt NEIN zur Umbenennung und JA zur Entwicklungsstrategie!

Der Vorstand der SVP Cham ist klar gegen eine Umbenennung zur Stadt Cham.

Welche Kriterien man auch immer als Anforderung an eine Stadt stellt (Grösse, Bauweise, Geographische-Bedeutung, Kulturelles-Zentrum etc.), Cham wird diesen Anforderungen heute kaum gerecht. Dies jedoch ist auch nicht wichtig. Viel wichtiger ist, dass sich Chamerinnen und Chamer in Cham wohlfühlen. In einer Gemeinde, in einem Ort, der eher noch dörflichen Charakter hat. Wo man beim Einkaufen nicht anonym ist, wo man sich zum Teil auf der Strasse noch kennt, wo man mit Politiker vielfach per Du ist und wo an einer Gemeindeversammlung alle ihre Anliegen offen vorbringen können.

Die SVP Cham ist zudem der Meinung, dass die für die Umbenennung zur Stadt vorgesehenen CHF 240'000.— eingespart oder gerade in der heutigen wirtschaftlich eher schwierigen Zeit, sicher sinnvoller eingesetzt werden können.

Hingegen betrachtet die SVP das vorliegende Strategiepapier zur Entwicklung von Cham in den verschiedenen Bereichen als gutes, modernes und sinnvolles Führungsinstrument.
Hier wird die SVP bei der Umsetzung der verschiedenen Vorhaben und Massnahmen vor allem auf die Einhaltung der normalen politischen Diskussions- und Entscheidungsprozesse achten.  Ein JA zum Strategiepapier ist kein Freibrief für einsame Entscheide des Gemeinderates. 

Rolf Ineichen
Präsident SVP Cham
17. November 2009




Schwein gehabt! - Polit-Apéro 2009 der SVP Cham

Im Rahmen des jährlich stattfindenden Polit-Apéros der SVP Cham, hat die Partei dieses Jahr zu einer ganz besonderen Besichtigung eingeladen. Unter kundiger Führung von Nationalrat Marcel Scherer durften die über 50 Interessierten eine der modernsten Stallungen für Mutterschweine in der Schweiz besuchen.

Die in der Hubletzen (Gemeinde Cham) stehende Stallung beherbergt permanent über 400 trächtige Muttertiere. Fütterung und Herdenmanagement werden online überwacht. Der Auslauf für die Tiere innerhalb der Stallung ist sehr gross bemessen. Die vielen Fenster mit entsprechend grossem Lichteinfall,  und die optimalen baulichen Voraussetzungen für Reinigung und Unterhalt, ergeben ein entsprechend positives Umfeld für die Tiere.

Eindrücklich auch die Fütterung – täglich werden in diesem Betrieb nebst ca. 3‘000kg Schotte aus der Käseproduktion, ca. 700 kg Getreide und Ergänzungsfutter und über 4 Tonnen professionell aufbereitete Hotelabfälle verfüttert. Diese futtertechnisch hochwertigen Abfälle, dürften gemäss EU-Gesetz, ab Juni 2011 nicht mehr verwendet werden und würden sinnlos und aufwendig vernichtet. Der Ersatz dafür wären Sojaprodukte vorwiegend aus drittwelt Ländern, was dann dort vor Ort auch wieder zu Engpässen führen könnte. Es ist zu hoffen, dass in dieser Angelegenheit doch noch Politiker mit einem Funken gesunden Menschenverstandes, das Ganze stoppen können.

Die vielen Fragen der Teilnehmer, die beim anschliessenden Apéro im Restaurant Leue Hagendorn gestellt wurden zeigten, wie interessant und vielschichtig die Probleme sind, mit der sich die Landwirtschaft heute auseinander zu setzten hat.

Die SVP Cham bedankt sich bei Marcel und Peter Scherer für die Gastfreundschaft und man darf bereits heute gespannt sein, zu welchem Thema die Partei im Wahljahr 2010 einladen wird.  

Rolf Ineichen
Präsident SVP Cham
26. Oktober 2009


 



Erweiterung Sportanlage Eizmoos Cham

Die 3,5 Mio. teure Vorlage zur Erweiterung des Fussballstadion Eizmoos in Cham, fand bei den Mitgliedern nicht nur Zustimmung. Einig war man sich darin, dass der SC Cham im Bereich der Juniorenbetreuung eine grosse Arbeitet leistet und eine wichtige Aufgabe erfüllt. Auch stand der Ersatz des über 20 jährigen Hartplatzes durch einen zeitgemässen Kunstrasenplatz kaum in der Kritik.

Seit dem Jahr 2000, hat die Chamer Bevölkerung rund 1,5 Mio. CHF in die 1983 erstellte Anlage investiert und zudem im gleichen Zeitraum jährlich ca. 250'000.— CHF für den Unterhalt berappt. Das heisst – wenn man der Vorlage zustimmt, hat die Gemeinde Cham innerhalb von 10 Jahren über 7 Mio. CHF für den Fussball in Cham ausgegeben und die künftigen Unterhaltskosten inklusive Abschreibungen steigen gemäss Vorlage auf jährlich  über 700'000.-- CHF.

Das diese Ausgaben bei anderen Chamer-Vereinen und Bürgerinnen und Bürgern nicht nur auf Begeisterung stossen, ist verständlich. Positiv muss aber im finanziellen Zusammenhang erwähnt werden, dass der SC Cham sowohl bei diesem neuen Projekt, wie auch bei den früheren Ausbauphasen, immer zusätzlich einen namhaften Beitrag an eigenen finanziellen Mitteln und Leistungen beigesteuert hat.

Kaum Verständnis zeigte die Versammlung aber für die Tatsache, dass das Parkplatzproblem des Stadions mit diesem Projekt nach wie vor nicht gelöst wurde. Ob man den zwei Anträgen der Vorlage nun zustimmen will oder nicht hängt ganz von der persönlichen Optik jedes Einzelnen ab. Die Versammlung hat sich nach intensiven Diskussionen und auf Antrag eines Mitgliedes daher auch für Stimmfreigabe entschieden.

SVP Cham, Vorstand
16. September 2009


 



SVP unterstützt mehrheitlich die Anträge des Gemeinderates

Die SVP Cham hat an Ihrer Mitgliederversammlung die Parolen für die Gemeindeversammlung vom 29.6.09 gefasst. Die Versammlung sagte dabei einstimmig ja zur Teilrevision des Behördenreglements und der damit verbundenen 20%-igen Erhöhung der Pensen auf neu Total 260 Stellenprozent. Die SVP sagt ebenfalls ja zur Erweiterung der Büroräumlichkeiten für die Verwaltung, für die Sanierung und Umgestaltung der Rigistrasse sowie für die Beteiligung
(Fr. 280'000.—) an den Neubau der Eissportanlage Herti in Zug.

Rechnung 2008 mit teilweise erfreulichen Fakten

Der trotz beträchtlichen Investitionen hohe Eigenfinanzierungsgrad von 95% wurde sehr positiv aufgenommen. Der Ertragsüberschuss von 5,1 Mio. Franken ist jedoch in erster Linie auf die höheren Steuererträge (als budgetiert) und auf teils nicht realisierte Sanierungen und Anschaffungen zurückzuführen. Auch die gesamten Aufwandkosten sind erneut um knapp 1 Mio. Franken angestiegen. Der weiter steigende Anteil der Bildungskosten auf neu 41% des Gesamtaufwandes  (+4%) will die SVP besonders im Auge behalten.

NEIN zu Unicef Label

Die Gemeinde Cham habe in den vergangenen Jahren viel im Bereich kinderfreundliche Gemeinde unternommen. Dies zeige auch die hohe Punktzahl die bei der detaillierten Standortbestimmung erreicht wurde. Die SVP ist klar gegen weitere Zertifizierungen und Labels die in erster Linie nur kostspielig und aufwendig sind. Das damit eingesparte Geld sei sinnvoller direkt in konkrete Projekte zu investieren.

Fuss- und Veloweg Friesencham-Röhrliberg

Die SVP Cham begrüsst das der Gemeinderat die Motion Widmer erheblich erklären will und erwartet aber auch, dass in nützlicher Zeit Lösungen aufgezeigt werden können.

Sperrung der Bärenbrücke für den Individualverkehr

Mehr als die Geschäfte der Gemeindeversammlung gab bei der SVP das Thema der geplanten verkehrsberuhigenden Massnahmen im Dorf Cham zu reden. Die durch die Parteileitung eingereichte Motion, für eine aktive Mitsprache der Chamer-Bevölkerung, wurde mit grossem Applaus begrüsst. Das innerhalb des Gemeinderates weitreichende Entscheidungen in dieser Frage gefällt wurden, ohne das Volk aktiv in den Entscheidungsprozess mit einzubeziehen, wurde von allen Anwesenden als Skandal beurteilt. Mit Spannung erwartet man die Beantwortung der durch die CVP eingereichten Interpellation, an der nächsten Gemeindeversammlung.

Rolf Ineichen, Präsident SVP Cham
25. Juni 2009


 



SVP-Cham fordert Mitsprache für die Bevölkerung

Motion der SVP Cham zum Thema Verkehrsberuhigung im Zentrum von Cham  >Herunterladen

Das der Durchgangsverkehr durch Cham, im Zusammenhang mit der UCH (Umfahrung Cham/Hünenberg) reduziert werden muss und kann, darin sind sich wohl alle einig. Wie einschneidend die erforderlichen flankierenden Massnahmen dazu ausfallen – zu diesem Punkt müssen die Betroffenen, die Chamerinnen und Chamer, eine aktive Mitsprachemöglichkeit an der Urne haben.

Wie der Gemeinderat an der Informationsveranstaltung vom 15. Juni deutlich aufzeigte – soll dies aber nicht der Fall sein.

Die SVP Cham fordert daher in einer am 17.6. eingereichten Motion eine Konsultativabstimmung bei der Chamer-Bevölkerung. Dabei soll das Volk zwischen einer Sperrung der Bärenbrücke und einer Alternative ohne Sperrung für den Individualverkehr, entscheiden können.

SVP Cham
Rolf Ineichen, Präsident
18. Juni 2009

 



 



Rektor gekündigt – Problem gelöst!

Mit der Kündigung des Rektors scheint für viele Beteiligte das Problem an den Chamer-Schulen erledigt. Das eine weitere Zusammenarbeit zwischen Rektor, Schulhausleitern und einem Kreis von Lehrpersonen wohl kaum mehr möglich war, lag nach dem regelrechten Kesseltreiben der vergangenen Wochen auf der Hand. Es ist auch nicht ganz ungewöhnlich, dass ein Arbeitsverhältnis nach relativ kurzer Zeit wieder aufgelöst wird. Befremdend und unprofessionell hingegen ist die Art und Weise wie dieser Konflikt ausgetragen wurde. Protestaktion vor der Gemeindeversammlung durch Schulleiter und Lehrerschaft, Kündigungsandrohungen von verschiedenen Seiten, massivste Einmischung der SP Cham mit fragwürdigen, ja zum Teil verletzenden und schreierischen Aussagen zu Handen der Presse.

Von Seiten der Schulhausleiter und Lehrerschaft wurde der Führungsstil des Rektors kritisiert. Auch wurde immer wieder auf die hohe Kultur die an den Chamer Schulen herrschen soll hingewiesen. Das vorgenannte Vorgehen genügte aber in keinem Falle diesen Anforderungen und muss zu denken geben. Wenn ein neuer Vorgesetzter einen anderen, engeren und vielleicht auch einen eher kontrollierenden Führungsstil pflegt, muss dies nicht unbedingt schlecht sein und ist auch kein Grund in dieser Form zu reagieren. Festgehalten werden muss auch, dass bis zum Schluss dem Rektor keine substanziellen Fehler nachgesagt oder nachgewiesen werden konnten.

Auch der Gemeinderat hat sich mit seinem zögerlichen Vorgehen und einer sehr schwachen Kommunikation nicht gerade mit Ruhm bekleckert.

Daher ist es richtig jetzt nicht einfach zur Tagesordnung über zu gehen. Alle Seiten müssen über die Bücher und die Lehren aus diesen unrühmlichen Vorfällen ziehen. Insbesondere ist auch der Gemeinderat gefordert sein Kommunikationsverhalten und Krisenmanagement zu überprüfen und umgehend zu verbessern.

Rolf Ineichen
Co-Präsident SVP Cham


 



Solarenergie und Energiesparen auch bei der SVP Cham ein Thema

Im Rahmen ihrer jährlich stattfinden Polit-Apéros hatte die SVP Cham dieses Jahr in die Räumlichkeiten der Hammer-Retex AG eingeladen. Als Themenschwerpunkt wählte man das äusserst aktuelle Thema Solarenergie. Fachkundig und einfach verständlich zeigte André Furrer, Inhaber der Furrer Solartechnik GmbH in Cham auf, was heute mit Solarenergie im Bereich Solare Wärme und Stromerzeugung machbar und sinnvoll ist.
Im Anschluss erörterte Frau Bea Bochsler vom Umweltamt der Gemeinde Cham, welche Förderprogramme für erneuerbare Energien heute bestehen und wie sie von Investoren genutzt werden können. Gleichzeitig gab Frau Bochsler einen interessanten Ausblick, was in naher Zukunft an neuen Bauvorschriften in diesem Bereich dazu kommen werden.  Im dritten Block gab Walter Birrer, Mitinhaber der Firma Schneider Engineering und SVP Kantonsrat wertvolle Tipps zum Stromsparen im Haushalt und Gewerbe.
Die Veranstaltung wurde von über 40 Personen besucht die sich beim anschliessenden Apéro noch lange und angeregt unterhalten haben.  Die SVP Cham bedankt sich bei den Referenten und beim Gastgeber der Hammer-Retex AG und man darf bereits heute gespannt sein, wo und zu welchem Thema die Partei 2009 einladen wird.

Rolf Ineichen
Co-Präsident SVP Cham

 




SVP Cham unterstützt Anträge des Gemeinderates

Die Mitglieder der SVP Cham äusserten sich anlässlich ihrer Mitgliederversammlung  insgesamt positiv zu den Anträgen des Gemeinderates zur Gemeindeversammlung vom 30.6.2008.
Erfreut nahm man die Rechnung 2007 mit einem Überschuss von 6,4 Mio. CHF zu Kenntnis.

Die vor allem im Bereich Schulhäuser anstehenden grossen Investitionen, verbunden mit dem in den folgenden Jahren entsprechend steigenden Abschreibungsbedarf, sowie die allgemeine Entwicklung der Kosten innerhalb der Verwaltung zeigten aber für die Zukunft ein eher ernüchterndes Bild. Eine konsequente Kostenkontrolle und ein nach Prioritäten ausgerichtetes Entscheidungsprozedere bei allen anstehenden Investitionen, sei ein absolutes muss.

Die Motion der FDP Cham für die Erarbeitung von Grundlagen für die künftige Prognose von Schülerzahlen wird unterstützt. Die SVP wundert sich nur – dass ihre Vorstösse und Zweifel an den prognostizierten Schülerzahlen, die sie in den vergangenen Jahren bei allen Schulhausprojekten immer wieder in die Diskussionen eingebracht und mit stichhaltigen Unterlagen belegt haben, zum damaligen Zeitpunkt von keiner anderen Partei unterstützt wurden.

Im weiteren gehöre eine rollende Planung der Schülerzahlen verbunden mit einer parallel laufenden Schulraumplanung zum Tagesgeschäft einer Schulabteilung. Auch ist die SVP der Ansicht, dass diese Arbeit durch eigene Mitarbeiter bewerkstelligt werden muss. Die letzte externe Schulraumplanung im Jahre 2001 kostete die Gemeinde über CHF 120'000.--.

Der einmalige, finanzielle, gemeindliche Beitrag an die Stiftung „Ziegeleimuseum Cham“ für den Bau eines nationalen Ziegeleimuseums im Gebiet der Ziegelhütte Meienberg, wurde von der Versammlung einstimmig gutgeheissen.

Zum Schluss erläuterte Co-Präsident Rolf Ineichen der Versammlung die durch die SVP-Cham eingebrachte Motion „Betreutes Wohnen“. Von verschiedenster Seite sei man in den letzten Wochen positiv auf die in der Motion geforderte Ausarbeitung eines Konzeptes, für neue, attraktive Pflegeformen im Alter, angesprochen worden.



Motion  „Betreutes Wohnen“ der SVP Cham

In den vergangenen Jahren wurde in Cham das gemeindliche Angebot im Bereich der Kinderbetreuung stark ausgebaut (Beiträge für Tagesmütter, Ausbau Chinderhuus, Einführung der Modularen- Tagesschule etc.).

Mit all diesen Aktivitäten wurden Trends und einer gewissen Nachfrage Rechnung getragen.

Auf der anderen Seite der Lebensphase stehen der Allgemeinheit aber ebenso grosse Herausforderungen bevor. Die demografische Altersentwicklung ist Fakt und fordert rechtzeitig entsprechende Massnahmen und neuzeitliche Lösungen.

Die Gemeinde Cham hat mit ihrem Leitbild „Altersarbeit“ aus dem Jahre 2001 diese Herausforderung erkannt und mögliche Massnahmen aufgezeigt.

Die SVP Cham fordert jetzt das aktive Angehen des Problemkreises und rechtzeitige Umsetzen der erforderlichen Projekte.

Die Motion lässt bewusst viel Spielraum offen. Dies um Gemeinderat und Kommissionen einen möglichst grossen Freiraum für kreative Lösungen zu bieten.


Motionstext:
Motion der SVP Cham „Betreutes Wohnen“


Der Gemeinderat wird aufgefordert bis Ende 2009 ein Konzept für neue, attraktive Wohn- und Pflegeformen im Alter zu erarbeiten. Folgende Rahmenbedingungen müssen berücksichtigt werden:
Das Konzept muss bedarfsgerecht, zeitnah realisierbar und zu einem grossen Teil privat finanzierbar sein.

Begründung:

Die Herausforderung der demografischen Altersentwicklung geht uns alle an. Steigende Kosten im Pflegebereich sind die logische Folge.

Gesellschaftspolitisch stellt sich die Herausforderung günstige und attraktive Rahmenbedingungen/Angebote für alle Altersphasen zu schaffen.

Dabei spielen Autonomie und Lebensqualität eine wichtige Rolle. Vielfach werden diese zwei Faktoren durch die aktuelle Wohnsituation eingeschränkt.

Eine altersgerechte Wohnung, verbunden mit individuell abrufbaren Dienstleistungen (Mahlzeitenservice, Wäscheservice, allg. Hausarbeiten, Pflegedienstleistungen) ermöglicht älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger länger selbstständig zu bleiben.


Der Eintritt in ein Heim (Alters- oder Pflegeheim) kann damit verzögert werden. Die Folgen sind eine höhere Lebensqualität bei massiv tieferen Kosten.

Die Gemeinde Cham hat mit ihrem Leitbild „Altersarbeit - sich aufs Alter freuen können“ bereits im Jahre 2001 einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung unternommen.

Unter mittelfristigen Anliegen wurde bereits damals das heutige Anliegen wie folgt thematisiert:

Neue Wohnformen fördern

Mit Ideen und Angeboten für neue Wohn- und Pflegeformen wollen wir der grossen Nachfrage begegnen, die Wahlfreiheit erweitern und nicht zuletzt den Schritt in einen neuen Lebensabschnitt erleichtern.
(Auszug aus dem Leitbild „Altersarbeit – sich auf s Alter freuen können“ der Gemeinde Cham aus dem Jahre  2001)

Die Motion verlangt daher nicht mehr als die aktive Umsetzung eines bereits vor Jahren richtig erkannten Anliegens. Die SVP Cham zählt auf die aktive Unterstützung durch die Chamer Bevölkerung. Geht es doch um die Schliessung einer wichtigen Lücke in der Altersbetreuung.

Die Motionäre:


SVP
Schweizerische Volkspartei
Ortssektion Cham

Rolf Ineichen                Doris von Rotz            Rainer Suter
Co-Präsident                Co-Präsidentin            Vorstandsmitglied

Sonneggstrasse 9         St. Jakobstrasse 8      Lindenstrasse 21
6330 Cham                   6330 Cham                 6330 Cham




Die SVP Cham vermisst in den Legislaturzielen des Gemeinderates die Thematik der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger

Anlässlich der Mitgliederversammlung hat die SVP Cham die Geschäfte der Gemeindeversammlung vom 17. September besprochen. Die wenigen Traktanden wurden in relativ kurzer Zeit abgehandelt.

Am meisten zu reden gaben die vom Gemeinderat verabschiedeten und nicht für jedermann verständlich formulierten Legislaturziele. Ziele welche sich aus dem neuen Leitbild der Gemeinde Cham ableiten.

Grossen Wert werde in diesen Legislaturzielen einmal mehr auf die Schaffung von zusätzlichen Betreuungsplätzen im Vorschulbereich gelegt.

Auf die zunehmende Alterung der Chamer-Bevölkerung und den damit verbundenen Problemen würde aber bei den Legislaturzielen mit keiner Silbe Rechnung getragen.

Dies obwohl im Leitbild der Gemeinde Cham unter der Rubrik „Leben“ Absatz 3 folgende Aussage gemacht wird: „Wir berücksichtigen die sich wandelnde Altersstruktur der Bevölkerung und fördern Massnahmen und Institutionen, die zu einer möglichst langen Selbstständigkeit im Alter beitragen.“

Die SVP Cham ist einstimmig der Meinung, dass dieser Thematik höchste Aufmerksamkeit geschenkt werden muss und entsprechende Konzepte erarbeitet und umgesetzt werden müssen. Das Thema gehe uns alle an und dürfe nicht vernachlässigt werden. Die SVP Cham behält sich vor, in dieser wichtigenThematik weitere Schritte mittels einer Motion zu fordern.

Rolf Ineichen
Co-Präsident SVP Cham, 12.09.2007


 

 



Silvia Blocher in Cham


Montagabend kurz vor 20.00 Uhr. Der Chamer-Lorzensaal ist bis auf den letzten Platz besetzt. Ein buntgemischtes Publikum ist gekommen um die 62-jährige Bundesratsgattin zu hören.
Die sympathische Nationalratskandidatin der SVP Frauenliste Frau Elvira Caratsch-Storchenegger begrüsst im Namen der SVP Zug die prominente Referentin.

Nach den heimatlichen Klängen von drei Alphornbläser betritt Frau Blocher unter grossem Applaus die Bühne. Selbstsicher, aber doch leicht nervös beginnt Frau Blocher ihren Vortrag zum angekündigten Thema „Politik in meinem Leben“.
Die aus dem Zürcher-Oberland stammende Bundesratsgattin berichtet sehr detailliert über ihre Jugend und ihre ersten Begegnungen und Erfahrungen mit der Politik. Bereits in jungen Jahren lernt sie ihren Mann Christoph Blocher kennen. Gemeinsam packen sie ihr Leben an. Als gleichberechtigte Partner mit eigener starken und persönlichen Identität.
In verschiedenen Voten kommen auch ihre persönlichen politischen Ansichten klar zum Ausdruck.

Eigenverantwortung übernehmen in allen Lebenslagen ist ihr klares Credo. Staatliche Hilfe ist gerechtfertigt für „die die nicht können – und nicht für die die nicht wollen“. Bürgerinnen und Bürger können nicht vom Staat erwarten das er all ihre Probleme löst. Auch bei der Kinderbetreuung läge die Verantwortung in erster Linie bei den Eltern und nicht beim Staat.
Ihre Rolle als Frau eines Bundesrates sieht sie in erster Linie als interessierte Zuhörerin, die klar ihre Meinung zum Ausdruck bringt und für ihren Mann da ist wenn er sie braucht und ein gemütliches zu Hause bereit hält, damit die wenigen Ruhephasen die einem Bundesrat verbleiben optimal genutzt werden können.

Zum Schluss ruft Frau Blocher alle Anwesenden auf Zivilcourage zu zeigen und sich für das Wohl und den Erhalt unserer Werte wie Freiheit, Sicherheit und Unabhängigkeit einzusetzen.

Als Frau vom Volk beantwortete sie direkt und ohne Umschweife die aus dem Publikum gestellten Fragen. Das Schlusswort hat SVP Nationalrat Marcel Scherer. Er bedankt sich bei der Referentin und ruft alle Anwesenden auf im Oktober bei den Nationalratswahlen eine der 3 SVP Listen einzuwerfen.
Unter riesigem Applaus für Frau Silvia Blocher und bei einem gemütlichen Apéro geht der durch die SVP Cham bestens organisierte Anlass zu Ende.

Rolf Ineichen, SVP Cham
4. September 2007



SVP Cham spricht sich klar für eine Weiterführung der heutigen Nutzung der alten Turnhalle Kirchbühl aus.


An der Mitgliederversammlung vom 19.6.07 hat die SVP die Geschäfte der Gemeindeversammlung vom 25. Juni eingehend diskutiert.

Dabei gab die Motion für eine breitere kulturelle Nutzung der alten Turnhalle Kirchbühl am meisten zu reden. Die grosse Mehrheit der Anwesenden sprachen sich klar für eine Beibehaltung der heutigen Nutzung durch den Schwingclub Cham und den Kleinkalieber Schiessverein Cham aus.

Diese beiden erfolgreichen, traditionellen Chamer-Vereine hätten in den vergangenen Jahren in unzähligen Fronstunden und unter dem Einsatz beträchtlicher finanziellen Mittel ein kleines Bijou geschaffen. Die Gemeinde Cham verfüge über verschiedenste Lokalitäten im öffentlichen wie privaten Bereich (Lorzensaal, Aula-Röhrliberg, Pfarreiheim, Jugendzentrum Furenmatt, Restaurant Villette, Restaurant Kreuz usw.) die den heutigen Anforderungen der verschiedenen Kulturschaffenden gerecht werden. Auch aus finanzieller Sicht sei jetzt nicht der Zeitpunkt wo man sich unnötige finanzielle Abenteuer leisten könne. Die SVP Cham spricht sich daher klar für eine nicht erheblich Erklärung der Motion aus.

Weitere Vorbehalte!

Kritische Fragen stellte die Versammlung auch zu dem Thema Modulare Tageschulen Cham.
Die SVP Cham ist nicht gegen ein entsprechendes Angebot an den Chamer Schulen und begrüsst die Art der modularen Angebote. Verschiedene Fragen seien noch offen und müssen vor der Einführung jedoch seriös geklärt werden. Die SVP Cham erachtet es daher als sinnvoll die Einführung um ein Jahr zurückzustellen. Die offenen Fragen würden dem Gemeinderat vor der Versammlung schriftlich zugestellt.

Vorbehalte machte die SVP auch beim Personalreglement.  Der Paragraph 26.2 wurde beanstandet, da hier Gefahr bestehe, dass Mitarbeiter nicht gleich behandelt werden. (Wortlaut des Paragraphen 26.2: Zur Bindung von besonders geeignetem Personal kann der Gemeinderat Einlagen in die Pensionskasse oder eine andere Form der gebundenen Vorsorge beschliessen.) Die SVP stellt den Antrag den Absatz 2 zu streichen.

Bei allen anderen Traktanden unterstütz die SVP Cham die Anträge des Gemeinderates.




Findige Köpfe braucht das Land

Innovative Köpfe braucht unsere Schweiz, damit unser Staat den Herausforderungen der Zukunft gewachsen bleibt. Da gibt es findige Unternehmer, umtriebige Politiker – und innovative Bürger!

Voraussichtlich im Herbst haben Chamerinnen und Chamer Gelegenheit, an der Urne zum Bebauungsplan St. Andreas Stellung zu nehmen. Dank privater Initiative bleibt damit der Gemeinde Cham das Schloss und die Parkanlage St. Andreas in Zukunft erhalten, ohne dass öffentliche Gelder beansprucht werden. Auch das „Grümpi“ kann weiterhin bis ins Morgengraue im Hirsgarten gefeiert werden: Durch eine sanfte Modernisierung der Anlage, der Errichtung einer Stiftung, der Schaffung von architektonisch hoch stehendem Wohnraum und einer vertraglichen Vereinbarung wird der Grundstein zum nachhaltigen Erhalt der Schlossanlage und der zukünftigen Nutzung des Hirsgarten gelegt. Die Interessen der Öffentlichkeit und die Interessen der Initianten – der Besitzerfamilie von St. Andreas – werden mit dem Bebauungsplan gewahrt und unter einen Hut gebracht.

Findige Köpfe braucht Zug, um weiterhin Spitze zu bleiben. Darum verdienen solche unkonventionellen Lösungsansätze unsere Unterstützung. Erst recht, wenn damit neue Wege beschritten und neue Möglichkeiten geschaffen werden!


Manuel Aeschbacher, Kantonsrat SVP Cham
Vizepräsident SVP Kanton Zug




Die SVP Cham gibt der Jugend eine Stimme!

Auf Antrag von Co-Präsident Rolf Ineichen beschloss die Generalversammlung der SVP Cham künftig einen Vorstandssitz für ein jugendliches Mitglied zwischen 18 und 25 Jahren zu schaffen. Mit dieser Massnahme will man der Jugend eine gewichtige Stimme innerhalb der Chamer Ortspartei geben. Viele Probleme die wir heute diskutieren betreffen morgen unsere Jugendlichen. Daher sei es wichtig ihre InPuts und Ideen mit in Entscheidungsprozesse aufzunehmen. Diese Argumente von Rolf Ineichen überzeugten die zahlreichen Anwesenden, die dem Antrag einstimmig zustimmten.

Christoph Seeburger, der in den vergangenen Jahren als Presseverantwortlichen waltete wurde mit grossem Dank aus dem Vorstand verabschiedet. Die Chamer-Ortspartei wird in Zukunft neu durch ein Co-Präsidium geleitet. Bestehend aus der bisherigen Präsidentin Doris von Rotz und dem bisherigen Vizepräsidenten Rolf Ineichen. Die Funktion des Presseverantwortlichen übernimmt künftig Thomas Bär. In den neu geschaffenen Vorstandssitz für die Jugend wurde die 18-jährige Stefanie Gysi gewählt. Alle übrigen Vorstandsmitglieder wurden mit grossem Applaus bestätigt.











Letzte Aktualisierung 14.06.2010       Seite Drucken  E-Mail  Home


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