Mittwoch, 2.12.09, Rest. Post
Parteiversammlung (Parolenfassung Gemeindeversammlung vom 10.12.09)
SVP gegen Steuererhöhung in Steinhausen
Die SVP hat an ihrer Parteiversammlung vom 2.12.09 die Parolen für die Gemeindeversammlung vom 10.12.09 beschlossen. Die SVP unterstützt bis auf drei Ausnahmen alle Anträge des Gemeinderates.
Die SVP wird dem Antrag des Gemeinderates, die Steuern um 2 Prozentpunkte zu erhöhen, nicht zustimmen und stattdessen einen unveränderten Steuerfuss von 62 % beantragen. Allein in den Jahren 2006 bis 2008 sind in Steinhausen über 20 Millionen Franken zuviel an Steuern eingezogen worden. Es geht nicht an, dass der Gemeinderat in der Rezession die Steuern erhöht, nur um mit diesem "Griff in die Trickkiste" die Einnahmen aus dem kantonalen Finanzausgleich zu optimieren und nochmals einen Überschuss zu erzielen. Die kumulierten Überschüsse aus den Vorjahren müssen dem Steuerzahler über Defizite zurückvergütet werden. Damit kann die Rechnung langfristig ausgeglichen werden, so wie dies auch im Finanzhaushaltgesetz verlangt wird.
Beim Traktandum "Renovation der Turnhalle Sunnegrund I" wird die SVP eine Rückweisung beantragen. Die Honorarkosten von über 18 Prozent sind viel zu hoch. Zudem soll vermieden, dass das Gebäude Sunnegrund I über nächsten Jahre "scheibchenweise" renoviert wird. Der Gemeinderat soll abklären, welcher Renovationsbedarf insgesamt besteht und ein Nutzungskonzept für das Gebäude über die nächsten fünfzehn Jahren vorlegen.
Schliesslich möchte die SVP, dass sich in Steinhausen alle Menschen zu jeder Tageszeit in jedem Dorfteil sicher fühlen können. Dies ist nur über vermehrte Polizeipräsenz zu erreichen. Deshalb wird die SVP - entgegen dem Antrag des Gemeinderates - für die Erheblicherklärung der Motion "Mehr Sicherheit durch Polizeipräsenz" stimmen.
Mittwoch, 14.10.09, Rest. Rössli
Parteiversammlung (Parolenfassung Urnenabstimmung "Flächendeckend Tempo 30")
SVP einstimmig gegen die undifferenzierte Einführung von flächendeckend Tempo 30 in Steinhausen
Das Steinhauser Stimmvolk wird am 29. November an der Urne über die flächendeckende Einführung von Tempo 30 abstimmen. Die SVP hat an ihrer Mitgliederversammlung vom 14.10.09 einstimmig die NEIN-Parole beschlossen. Für die Mitglieder der SVP muss die Einführung von Tempo 30 in einem bestimmten Gebiet mit einem Zugewinn an Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer verbunden sein. Eine flächendeckende Einführung von Tempo 30 wird diesem Kriterium nicht gerecht und ist damit völlig undifferenziert. In gewissen Wohnquartieren würde die Einführung von Tempo 30 sogar die Verkehrssicherheit reduzieren, weil in Tempo-30-Zonen grundsätzlich keine Fussgängerstreifen mehr vorgesehen sind und die Fussgänger auch keinen Vortritt mehr haben. Gerade Schulkinder könnten von ihren Eltern nicht mehr vrebindlich und einfach für das Verhalten auf dem Schulweg instruiert werden, namentlich wo und wann sie die Strassen überqueren dürfen. Gegen die Vorlage des Gemeinderates spricht auch das Kostenargument. Das Strassenverkehrsgesetz verlangt, dass in Tempo-30-Zonen gar nicht mehr schneller gefahren werden kann als 30 km/h. Auf der sechs Meter breiten Grabenackerstrasse, die zudem beidseits über ein Trottoir verfügt, müssten die baulichen Massnahmen (Inseln, Schikanen) entsprechend massiv ausfallen. Die Kostenberechnung des Gemeinderates basiert hingegen lediglich auf minimalen baulichen Massnahmen.
Donnerstag, 20.8.09, 20.00 Uhr, Rest. Linde
Öffentliche Veranstaltung zur Verkehrspolitik im Kanton Zug mit Baudirektor Heinz Tännler
Im Saal der „Linde“ in Steinhausen herrschten Temperaturen wie auf heissem Asphalt. So war das Thema mit dem Schwerpunkt „Tangente Zug/Baar“ auch atmosphärisch spürbar. Die drei bürgerlichen Parteien CVP, FDP.Die Liberalen und SVP Steinhausen luden die Bevölkerung zu diesem öffentlichen Anlass ein. Am 29. November werden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger des Kantons Zug über das Strassenprojekt abstimmen. Auch wenn Steinhausen dabei nicht direkt betroffen sein wird, so interessierten sich doch 30 Personen für den Vortrag von Regierungsrat Heinz Tännler.
In seinem Referat erklärte der SVP-Baudirektor, dass seit 1960 kaum ein Meter neuer Kantonsstrasse gebaut wurde, aber die Anzahl Fahrzeuge sich im selben Zeitraum verzehnfacht haben. Der öffentliche Verkehr hat zudem Grenzen: selbst bei hohen Investitionen, welche beispielsweise auch für die Stadtbahn gemacht wurden, kommt der Anteil der Schiene nicht über 25 % des gesamten Personenverkehrs hinaus. Damit die Verkehrsprobleme im Kanton gelöst werden können, braucht es ein Gesamtkonzept. Der Kantonsrat hat ein solches im Richtplan beschlossen. Damit ein Gesamtkonzept funktioniert, braucht es alle Bestandteile. Die Tangente ebenso wie die Umfahrung Cham-Hünenberg oder den Stadttunnel Zug. Deshalb ist eine ganzheitliche Verkehrspolitik mit komplementärem Verkehrssystem, leistungsfähigem öffentlichem Verkehr und möglichst schadstoffarmen Fahrzeugen das Ziel. Mit punktuellen, aber vernetzten Projekten will der Kanton den Weg zur Erreichung dieses Ziels verfolgen. Das Hauptziel der geplanten Tangente Zug-Baar ist die Verbesserung der Berg-Tal-Anbindung. Das Projekt soll 201 Mio. Franken kosten und wird über die Spezialfinanzierung Strassenbau, d. h. aus der Motorfahrzeugsteuer und den Mineralölzöllen, und damit letztlich von den Automobilisten selber bezahlt werden.
In der Fragerunde erklärte der Baudirektor unter anderem, dass heute kein öV auf der Tangente geplant sei, dass aber 2016 beim beabsichtigten Baubeginn nochmals über die Bücher gegangen werde (die Fertigstellung der Tangente wird heute für 2020 erwartet). Auf eine entsprechende Frage zum Stadttunnel in Zug antwortete Heinz Tännler, dass er im nächsten Jahr einen Projektkredit im Kantonsrat beantragen werde und mit der allfälligen Realisierung zwischen 2021 und 2025 rechne.

Freitag, 10.7.9, Wald/Ammansmatt
Sommerausflug der SVP Steinhausen
Die SVP Steinhausen hat die Ferienzeit mit einem Sommeranlass eingeläutet. Auf dem Parkplatz Eschfeld trafen sich 17 Mitglieder der SVP Steinhausen zu einem gemütlichen Spaziergang. Die Route führte zuerst in Richtung Steinhauser Wald, wo Franz Nussbaumer zum Apéro eingeladen hatte. Anschliessend marschierte die Gruppe in die Ammannsmatt, wo im Restaurant zur Alten Lorze in gemütlicher Runde gemeinsam zu Abend gegessen wurde. Präsident Heinz Sennrich verdankte allen Mitgliedern das Engagement im ersten Halbjahr und wünschte eine erholsame Ferienzeit.
Mittwoch, 17.6.09, 20.00 Uhr, Rest. Linde
Parolenfassung für Gemeindeversammlung
Die SVP wird bei der Zentrumsüberbauung einen eigenen Antrag stellen, damit die Etappierung sicher gestellt ist.
Die SVP Steinhausen hat die Parolen für die Gemeindeversammlung vom 25.6.09 beschlossen. Die Jahresrechnung 2008 wird zur Annahme empfohlen. Wenig Verständnis hat die SVP im Nachhinein dafür, dass der Gemeinderat an der letzten Budgetgemeindeversammlung vom 11.12.08 den Antrag der SVP auf einen Steuerrabatt von 2 Prozent bekämpfte. Drei Wochen vor Jahresende musste dem Gemeinderat bekannt gewesen sein, dass die Rechnung 2008 mit einem riesigen Überschuss abschliessen wird. Darüber hinaus waren dem Gemeinderat im letzten Dezember wohl auch die düsteren Konjunkturprognosen bekannt. Die SVP erwartet vom Gemeinderat, dass er für 2010 nur ein Minimum an Steuern budgetiert.
Beim Projektwettbewerb für die Zentrumsüberbauung befürchtet die SVP, dass der vom Gemeinderat präsentierte Antrag zu einer Alibi-Etappierung führen wird. Wenn die Projektleitung im gleichen Satz schreibt, dass das Projekt zwar etappierbar sein müsse, die Etappierung aber von der Projektleitung nicht empfohlen wird, wird dies jedem Architekt, der den Wettbewerb gewinnen will, den Weg weisen. Die SVP befürwortet grundsätzlich die Zentrumsüberbauung und wird deshalb einen eigenen Antrag einbringen, mit welchem die Etappierung von Anfang an sicher gestellt werden soll.
Die SVP empfiehlt, die Motion betreffend Ausbau der Randzeitenbetreuung für nicht erheblich zu erklären. Das erste Anliegen der Motion wurde bereits erfüllt, bevor die Motion eingereicht war. Abläufe, die funktionieren, zu überprüfen oder zu ändern, ist eine Zeitverschwendung. Deshalb braucht es auch den zweiten Teil der Motion nicht.
Vorlagen des Gemeinderates zum herunterladen:
>> Kurzfassung (PDF, 1.9 MB) >> Langfassung (PDF, 5.9 MB)
Donnerstag, 30.4.09
2010 nur ein Minimum an Steuern einziehen
Die Rechnung der Einwohnergemeinde Steinhausen schliesst für das Jahr 2008 mit einem Rekordüberschuss von 9.1 Millionen Franken ab. Die SVP Steinhausen nimmt mit Befriedigung zur Kenntnis, dass nicht nur Mehreinnahmen sondern auch Minderaufwendungen zum Ergebnis beigetragen haben. Besonders erfreulich ist, dass diese Minderaufwendungen zu einem guten Teil (1 Million von insgesamt 1.3 Millionen Franken) im Bereich "Soziales und Gesundheit" angefallen sind, welcher von SVP-Gemeinderat Heinz Sennrich geleitet wird. Allerdings ist ein so massiver Überschuss nur auf den ersten Blick eine uneingeschränkt positive Situation. Es ist nicht Aufgabe der Einwohnergemeinde, Steuern auf Vorrat einzuziehen. Die Staatsrechnung muss über die Konjunkturzyklen hinweg ausgeglichen abschliessen. In den letzten beiden Jahren hat die Einwohnergemeinde Steinhausen insgesamt 17.6 Millionen Franken an Überschüssen ausgewiesen. Damit wurden pro Einwohner über 2'000 Franken mehr als nötig an Steuern eingezogen. Die SVP fordert den Gemeinderat auf, für die nächsten Jahre jeweils einen Steuerrabbatt vorzusehen, um die Steuerbelastung auf dasjenige Minimum zu reduzieren, welches zulässig ist, ohne dass die Einwohnergemeinde Steinhausen ihren Anspruch auf innerkantonalen Finanzausgleich verliert.
Mittwoch, 25.3.09, 20.00 Uhr, Rest. Löwen
Generalversammlung
Im Rest. Löwen fand die 16. ordentliche Generalversammlung der SVP Steinhausen statt. Präsident Stephan Schleiss konnte im Jahresbericht auf ein erfolgreiches Parteijahr zurückblicken. Die Mitgliederzahl entwickelte sich auch 2008 positiv und die SVP bringt sich in der Gemeindepolitik aktiv ein, zuletzt mit einer gegen den Willen des Gemeinderates erheblich erklärten Motion. Nach über fünf Jahren ist Stephan Schleiss als Präsident der Ortssektion Steinhausen zurückgetreten. Als neuer Präsident wurde Gemeinderat Heinz Sennrich gewählt. Die Generalversammlung wählte die folgenden Personen in den Vorstand: Gemeinderat Heinz Sennrich (Präsident), Hermann Zweifel, Heinz Fuchs, Clemens Zingerli, Friedrich Geller, Kantonsrat Stephan Schleiss und Daniel Burch (neu). Im Anschluss an die statutarischen Traktanden informierten Gemeinderat und Kommissionsmitglieder über ihre Tätigkeit. Hermann Zweifel, Vertreter der SVP in der "Mitwirkungsgruppe Zentrumsüberbauung", orientierte die Versammlung über die Fortschritte in Sachen Zentrumsüberbauung. Die SVP hat wiederholt gefordert, dass die unbestrittenen Alterswohnungen von einem allfälligen Gemeindesaal etappiert und innerhalb des Projektes priorisiert werden. Leider ist davon auszugehen, dass der Gemeinderat diese Anliegen nicht berücksichtigt, damit das gesamte Projekt politischen Gefahren aussetzt und sich ein weiteres Mal zu verrennen droht.

Der Vorstand der SVP Steinhausen: (v. l. n. r.) Hermann Zweifel, Friedrich Geller, Daniel Burch (neu), Heinz Sennrich (Präsident), Stephan Schleiss.
2009
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