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Wahlzeitung 1 / 2010

 

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Steuern senken für alle Familien mit Kindern

Ich stehe ohne Wenn und Aber zur Familie. Ich setze mich für die Familien ein, welche die Kindererziehung ernst nehmen und diese eigenverantwortlich wahrnehmen. Es ist stossend, dass Mütter und/oder Väter, welche für die Erziehung der Kinder die volle Verantwortung übernehmen, steuerlich benachteiligt werden. Hausfrau und Mutter – oder auch Hausmann und Vater – darf in unserer Gesellschaft nicht weiter als minderwertig abgestempelt werden.

Mit der Lancierung der Familieninitiative fordert die SVP folgerichtig eine steuerliche Entlastung für alle Familien mit Kindern. Es darf nicht sein, dass nur Eltern steuerlich begünstigt werden, welche ihre Kinder fremd, oder besser gesagt, durch den Staat betreuen lassen. Damit werden Eltern, welche ihre Kinder in eigener Verantwortung betreuen, erniedrigt und benachteiligt. Dies darf nicht akzeptiert werden. Darum stehe ich zur traditionellen Familie mit Kindern und will diese auch fördern und steuerlich Entlasten. Eine zunehmende Einmischung des Staates in die Erziehung der Kinder lehne ich entschieden ab, ausser bei den sogenannten „Working-Poor“ bei welchen ich sogar einen höheren Fremdbetreuungsabzug befürworte und auch ein grösseres Betreuungsangebot befürworte.

Schluss mit der Benachteiligung. Es ist eine Unart unserer Zeit, dass sich der Staat nach sozialistischem Vorbild mehr und mehr fordert. Vor kurzem sollte noch die Betreung von Tanten und Nachbarn bewilligungspflichtig sein. Der Geist hinter solchen Fehlentwicklungen prägt denn auch die staatlichen Anschubfinanzierungen von sogenannten „Krippeninnovationen“ und das Harmos-Konkordat. Diesem Bevormundungs-Wahn und dieser Lenkung der Kindererziehung und Kinderbetreuung durch den Staat gilt es dezidiert entgegenzutreten. Er schreibt den Bürgern vor, was ihnen bekommt und was für sie ungesund ist etc.
Nein zur Geringschätzung der Familien, die ihre Kinder selber betreuen.

Walter Birrer, Hagendorn
Kantonsrat SVP
21. Juli 2010






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