A  A  A

Aktuell

Stadt Zug 17.08.2013 – 18:09 Uhr

Integrationsgesetz = Förderung der Zuwanderung


Zuwanderung soll jetzt noch attraktiver gemacht werden! Wie schwachsinnig kann man eigentlich noch sein? Das Integrations-Gesetz ist leider ein weiterer Schritt in die falsche Richtung.

Die Schweiz ist bekanntlich kein Einwanderungs-Land. Erstens hat es keinen Platz und zweitens wollen wir keine unkontrollierte Einwanderung, und schon gar nicht noch mehr inkompatible Illegale Aufenthalter.

Zum Platz: Die Bevölkerungsdichte von knapp 200 Einwohnern pro Quadratkilometer täuscht gewaltig. Zwei Drittel der Fläche der Schweiz sind nämlich nicht bebaubar (Berge, Gletscher etc). Effektiv sind wir also bereits bei einer Bevölkerungsdichte von 600 angelangt! Zum Vergleich: Spanien: 90, Griechenland: 85, Deutschland: 230, Frankreich: 114.

Mit dem Integrations-Gesetz soll nun die völlig aus dem Ruder gelaufene Zuwandererung noch attraktiver gemacht werden. Eine breite Palette subventionierter, zweifelhafter „Angebote“ durch Gemeinden und Kanton soll weitere Heerscharen von Zuwanderen anlocken. Grotesk. Und wir alle sollen dies „bezahlen“ – und dies nicht nur finanziell.

Zweitens, zur Inkompatibilität. Die beabsichtigte Förderung der Zuwanderung u.a. aus islamistischen Kulturen ist völliger Blödsinn, ja geradezu verantwortungslos. Wer irakische Verhältnisse in der Schweiz haben will, sieht das natürlich anders. Im Irak bekämpfen sich Sunniten, Schiiten und Kurden täglich mit unsäglichem Terror. Die Idee einiger völlig realitätsfremder Zuger Politiker ist es nun, unsere christlich-abendländische Gesellschaft noch verstärkt mit solchen Zuwanderern zu ergänzen. Übertragen wir die kindlichen Vorstellungen einiger Zuger Linkspolitiker auf den Irak, so wäre dort das Problem mit der Entsendung von ein paar „Integrations-Therapeuten“ zu lösen. Absurd. Genau das wird aber für Zug mit dem Integrations-Gesetz vorgeschlagen. Eine stabile Koexistenz inkompatibler Kulturen ist grundsätzlich nicht möglich, auch nicht mit beliebig intensiven „Integrations“-Therapien. Man kann nicht halbe Hände abhacken oder halbe Steinigungen durchführen, oder die Frauen halb-gleichzuberechtigen, wie uns dies linke Illusoriker vorgaukeln. Exakt darum geht es zurzeit auch in Aegypten.

Der „Kampf der Kulturen“ ist kein Hirngespinst, sondern begegnet uns tagtäglich in Form von Gewalt im öffentlichen Raum. Davon brauchen wir ganz sicher nicht noch mehr.

Nun, wer steht hinter dem Integrations-Gesetz und will eine 10- oder 12-Millionen-Schweiz? Wer ist an einer explosiven Bevölkerungs-Zusammensetzung interessiert? Wer will den ganzen Kanton Zug zu-betonieren, egal welche Schäden dies für die Bevölkerung bewirkt? Genau: Ganz wenige können sich bereichern, alle anderen werden verlieren.

Die SVP ist den Zuwanderungs-Strippenziehern nicht auf den Leim gekrochen. Ich hoffe, Sie auch nicht. Ein dezidiertes „Nein“ zum gemein-gefährlichen Integrationsgesetz!

Willi Vollenweider, SVP Zug