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Am 25.9. geht es um zweimal Nein zum doppelten Schildbürgerstreich

Am 25.9. geht es in der Stadt um einen enorm wichtigen Richtungsentscheid! Wollen wir die zentrale, die massgebende und auch zukünftig finanziell erfolgreichste Zuger Gemeinde bleiben oder ziehen wir uns in das „Schneckenhaus Altstadt“ zurück, mit gravierenden negativen finanziellen Konsequenzen? Die Doppelinitiative, die zwei Initiativen sind eine brandgefährliche, destruktive Mogelpackung. Die Argumentationslinie der  Initianten besteht seit über vier Jahren darin, „Aepfel und Birnen“ zu vermischen, Verwirrung und Empörung zu stiften, den alten und den neuen Stadtrat und den GGR schlecht zu reden, die Einwohner mit faktenwidrigen Fehlbehauptungen zu verunsichern und populistische Positionen zu verbreiten, die im ersten Moment sehr gut tönen, höchst verführerisch sind und uns zukünftig gravierende Probleme bereiten, falls das Stimmvolk darauf hineinfällt. Wer ist denn gegen „gesunde Stadtfinanzen“, wer gegen „die historische Altstadt“? Doch wohl niemand im Ernst! Aber gegen die beiden entsprechenden Initiativen mit diesen verfänglichen Titeln – dagegen muss man als Steuerzahler und Einwohner sein! Warum?
Halten wir fest, dass auch der Staat Strukturen braucht um seine Aufgaben professionell, effizient,  freundlich, bürgernah, kostengünstig und korrekt zu erbringen. Dazu braucht es Arbeitsräume, welche diese Namen verdienen, die gestellte Aufgabe erleichtern, die die Effizienz fördern  und die gegenseitige persönliche Kommunikation innerhalb der Verwaltung sicherstellen. An der Gubelstrasse 22 im L&G-Gebäude, sind diese Chancen mehrfach gegeben, im Gegensatz zum Status Quo.
Die Geschichte der Zentralisierung der Stadtverwaltung ist eine lange und mühsame. Vor ein paar Jahren war schon einmal und richtigerweise eine Konzentration auf wenige Standorte, darunter auch auf das Kolingviert geplant. Ganz so, wie es andere grosse Zuger Gemeinden wie Baar und Cham längst getan haben. Rechtliche Einsprachen von Nachbarn, welche heute im Komitee der Doppelinitiative einsitzen, haben den damals schon richtigen Schritt leider verhindert. Auch die Denkmalpflege sperrte sich leider dagegen, dass das im Januar 2008 für CHF 3,5 Mio. überteuert erworbene, noch unrenovierte Haus Grabenstrasse 6 (heute mit Rest. Intermezzo) mit dem historischen Zollhaus am Kolinplatz verbunden werden konnte. (Details siehe in der Vorlage Nr. 2‘072 Interpellation UB Wyss aus dem Jahre 2009). Die Stimmbürger wiederum verhinderten, dass das Haus Zentrum nicht zu teuer saniert und komplett verunstaltet wurde.  
Nebenbei bemerkt hat die Stadt, seit dem Kauf des Hauses Zentrum dort immer nur das Allernötigste gemacht. Entsprechend ist der heutige Zustand. Wer glaubt, wir könnten, wie faktenwidrig behauptet, noch „Kosten sparen“, wenn wir mit der Verwaltung weiterhin auf mehrere Gebäude verteilt bleiben, mit  Infrastrukturen die teilweise seit Jahrzehnten nicht mehr angepasst wurden, der täuscht sich gewaltig. Das wird alles viel mehr Investitionen brauchen, als man sich heute überhaupt vorstellen kann, von Denkmalschutz, energetischen Sanierungen, Behindertengerechtigkeit und weiteren Auflagen  etc. ganz zu schweigen. Kommt noch dazu, dass an einem neuen Ort der Mieterausbau für rund 90 Arbeitsplätze zu finanzieren wäre, da das Haus Zentrum, durch einen glasklaren Entscheid des Stimmvolkes verkauft, bzw. vom neuen Eigentümer selber gebraucht wird. Kommt noch die jährliche Miete an Dritte hinzu. Darum müssen wir konstruktiv vorwärts schauen: Der jahrelange Zick-Zack-Kurs auf Kosten der Mitarbeiter, der Steuerzahler und der Zuger Wirtschaft muss endlich aufhören. Werden beiden Initiativen oder nur schon eine davon angenommen, wird die Stadt Zug um Jahre zurückgeworfen, der Steuerzahler abgezockt, die jahrzehntealte Geschichte der Zentralisierung geht dann in eine weitere Endlosschlaufe mit offenem Ergebnis.  
Das will ich sicher nicht. Darum 2 x Nein zu diesen beiden gefährlichen Mogelpackungen – 2 x Nein zu zwei destruktiven städtischen Initiativen mit verführerischen, populistischen und falschen Titeln, welche den Stimmbürger veräppeln.
Philip C. Brunner, Präsident SVP Stadt Zug, Kantonsrat

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