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Auf dass das richtige 5-er Team gewinnt – nicht das Tandem mit dem meisten Geld

Es ist diesmal besonders wichtig, wie unsere Exekutive, der Stadtrat in den nächsten vier Jahren zusammengesetzt ist. Als langjähriges Mitglied des Grossen Gemeinderates (GGR) erlaube ich mir als GGR-Kandidat dazu einige Hinweise.

Alle drei wieder kandidierenden Stadträte haben in ihren jeweiligen Departementen gute Arbeit geleistet, auch wenn da und dort der GGR richtigerweise proaktiv Korrekturen bei einzelnen Projekten anbrachte. Doch dazu ist schliesslich die 40-köpfige Legislative da.

Leider müssen die letzten vier Jahre in gewissen Bereichen als verlorene Jahre gesehen werden, als Beispiel dazu sei die städtische Kulturpolitik erwähnt. Zuerst griffen SVP und GLP, später weitere GGR-Fraktionen die langjährigen früher bestehenden krassen Missstände auf. Nun wurden endlich wichtige Korrekturen aufgegleist. Vorläufig sind es zwar vor allem viele Strategiepapiere und der Entwurf eines neuen Kulturreglements.

Die von der Rechnungsprüfungskommission (RPK) und der GPK mit Hilfe der Revisoren der BDO durchgeführte Sonderprüfung zeigte erschreckende Mängel, welche dem GGR mit Bericht und Antrag zur Kenntnis gebracht wurden. Leider nahmen die Zuger Medien von den pikanten Erkenntnissen dazu bei der breit abgestützten Untersuchung kaum Notiz und die Unterlagen sind für den Bürger im städtischen Internet kaum mehr auffindbar (Geschäftsnummer 2632.2 vom 15.3.2021*).

Nun werden am 2.10. bekanntlich zwei Sitze im Stadtrat frei. Vorab brauchen wir für die kommenden absehbaren schweren Zeiten ein gut funktionierendes und verlässliches Stadtratsteam. Die drei bisherigen Stadträte verfügen alle über viel Marketingwissen und kennen sich dabei bestens aus. Weitere Kommunikatoren braucht es wirklich nicht mehr, andere pragmatischere Qualitäten sind dringend gesucht.

Was es wirklich braucht, ist wieder ein waschecht geerdeter Zuger Gewerbler wie Gemeinderat Roman Küng, Vorstandsmitglied des Gewerbevereins. Vergessen wir nicht, dass es vor einigen Jahren der Gewerbeverein der Stadt Zug war, der das damalige neue Stadtratsreglement mit dem Argument zu Fall brachte, es müsse dem Gewerbe zukünftig möglich sein im Hauptamt (80%) einen Stadtrat zu stellen.

Jetzt kann das Zuger Gewerbe diesen Tatbeweis antreten und den einzigen zur Wahl stehenden Gewerbler aktiv unterstützen.

Philip C. Brunner
Kantons –und Gemeinderat (SVP)
Präsident GPK Stadt Zug

*Bericht an die GPK der Stadt Zug durch den Stadtpräsidenten aufgrund der Prüfung der RPK der Stadt Zug der Ausrichtung der Beiträge im Bereich Kultur und Stadtentwicklung gemäss § 107 Abs. 3 Gemeindegesetz – Bericht und Antrag der GPK vom 15. März 2021, Geschäftsnummer G2632.2

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