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Augenwischerei

Zum Bericht vom 20. April 2018: „Gubel: Die fremden Nachbarn ziehen weiter“

Gemäss dem Staatssekretariat für Migration (SEM) ist der Betrieb des Bundesasylzentrums auf dem Gubel zufriedenstellend und „ohne nennenswerte Probleme“ verlaufen. Auch die zuständige Menzinger Gemeinderätin der Grünen bläst ins gleiche Horn und zieht ein positives Fazit. Die Bevölkerung habe vom Betrieb profitiert. Die Aussagen sind schlichtweg Augenwischerei. Die Fakten zeichnen ein anderes Bild.

So zeigt die Antwort des Regierungsrates auf eine kleine Anfrage der SVP-Fraktion zur Asylunterkunft auf dem Gubel, dass es im Kanton Zug alleine in den Jahren 2016 und 2017 zu insgesamt 245 Polizeieinsätzen wegen im Asylzentrum stationierten Asylsuchenden kam. Notwendig waren die Polizeieinsätze etwa wegen Drohungen gegenüber ZVB-Kontrolleuren, Alkohol- und Drogenmissbrauch, Körperverletzungen, Schlägereien sowie gesamthaft 64 Laden- und Einschleichdiebstählen. Wie man ob solchen Zahlen ein positives Fazit ziehen kann, ist mir ein Rätsel. Fakt ist vielmehr, dass die Asylunterkunft auf dem Gubel zu einem Kriminalitätsimport in den Kanton Zug führte.

Von Menschen, welche in der Schweiz Schutz suchen, erwarte ich, dass sie sich an die in der Schweiz herrschenden Regeln und Gepflogenheiten halten. Eine Selbstverständlichkeit sollte man meinen. Für das SEM scheinbar nicht. Anders ist die Verharmlosung der erwähnten Vorfälle aus dem Departement Sommaruga schlicht nicht zu erklären.

Michael Riboni, SVP-Kantonsrat, Baar

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