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Ausgerechnet Bern-He-Manuela-what next? (zur Landammannfeier 2016)

Der Kanton Zug kämpft weiter hart, an den durch gierige Nehmerkantone verursachten finanziellen Herausforderungen. Der unfassbar hohe NFA-Beitrag von CHF 341 Mio. Steuergeld – verursacht im wohlhabendsten Kanton die wohl grösste Herausforderung aller Zeiten.

Mehr als die Hälfte unserer direkten Steuereinnahmen fliessen mittlerweile direkt Richtung Bern zu den zwanzig Nehmerkantonen.. Ausgerechnet jetzt werden durch die noch zu wählende Frau Landammann Manuela Weichelt-Picard, seit zwei Jahren Statthalterin und Regierungsrätin des Freistaates Zug, bemerkenswerte Signale an die Zuger Bevölkerung ausgesandt. An der öffentlichen Landammann Feier heute Freitag, 16. Dezember 2016 ab 17.30 Uhr tritt Frau Regula Rytz, amtierende Präsidentin der Grünen Schweiz hier als öffentliche Rednerin und Gratulantin auf.

Sie ist eine Stadtberner Nationalrätin aus demjenigen Kanton, der alleine die rekordhohe NFA-Summe von rund CHF 1,3 Mia. für allerlei Schnicknack verprasst, das erhaltene Geld mit beiden Händen ausgibt und nicht zuletzt für eine völlig überdimensionierte Verwaltung bernischer Ausprägung repräsentiert. Unter dem Tagesmotto der „Toleranz“ dürfte uns Frau Rytz ihre eigene Sicht der Welt auf dem Zuger Landsgemeindeplatz hinüberbringen.

Bei der letzten Landammannfeier, vor zwei Jahren sprachen auf dem Landsgemeindeplatz nur der Stadtpräsident und der gerade neu gewählte Landammann – und fertig lustig. Tännler kam es doch nicht in den Sinn aus Bern mit seiner peniblen Wirtschaftsleistung irgendeine SVP-Parteigrösse auftreten zu lassen. Der Landammann, die Frau Landammann soll 24 Monate lang die Regierung in unserer lokalen Oeffentlichkeit gut vertreten, neutral ohne parteipolitische Assoziierung und Mätzchen. Das ist schon viel – Manuela Weichelt soll „prima inter pares“ bleiben.  

Ich werde heute Freitag Frau Rytz gut zuhören, auch wenn ich weiss, dass aus dem grünen Bern, kaum je valable Ideen hierher kommen. Es sind meist pseudovisionäre Pläne, welche ans Portemonnaie der hart arbeitenden Bevölkerung gehen dürften. Noch höhere Steuern, Abgaben und Umverteilung so wie gerade in der Energiestrategie 2050 vorgesehen. Das nationale Parteiprogramm der Grünen enthält für Stadt und Kanton Zug kaum gute Rezepte, im Gegenteil, die Zuger Wähler wissen das längst: Die bekannten Folge der grünen Forderungen sind leider immer höhere Steuern, bittere Arbeitslosigkeit, eine kränkelnde Wirtschaft, immer mehr Soziallasten, noch mehr Staat und Bürokratie und sogenannte „Kulturprojekte“ wie das Projekt Reithalle Bern. Dafür steht exemplarisch Frau Rytz.

Statthalterin Manuela Weichelt provoziert mit diesem Programm und sägt somit offen am Ast, auf dem wir alle sitzen. Das ist das eine. Dass sie zusammen mit unserem Stadtrat eine Vertreterin dieser wohlstandszerstörenden Politik noch hier auftreten lässt ist mir schwer verständlich. Das andere: Bei aller Toleranz für andere politische Meinungen und Haltungen, ich bedauere dass dieser Anlass für parteipolitisch gefärbte öffentliche Auftritte missbraucht wird. Das haben weder die Zugerinnen und Zuger, noch die hiesigen Grünen nötig.

Philip C. Brunner, Präsident SVP Stadt Zug, Kantonsrat

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