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Bildungspolitik: Die FDP beim Wort nehmen

«Weniger Bürokratie und dafür mehr Schule», Leserbrief vom 18. Juli

Das Gemeinste, was man einem Politiker antun kann, ist, ihn beim Wort zu nehmen. Die Zuger FDP hat dies aber verdient. Seit ein paar Wochen – gerade rechtzeitig vor den Wahlen in gut einem Jahr – gibt sie sich wieder einmal bürgerlich. Es ist der übliche, vorwahltaktische Schwenker nach rechts der FDP. Zur Bildungspolitik will die Zuger FDP in ihrem neusten Vorstoss wissen, wie es um das Verhältnis zwischen Bürokratie und Bildung steht. Ein löbliches Ansinnen, keine Frage. Die Lehrpersonen, so die FDP, müssten sich auf den Unterricht konzentrieren können, administrative Aufgaben seien zurückzudrängen. Auch dies ist ein wichtiges Anliegen.

Ein Blick auf die offizielle Bildungspolitik der FDP (siehe Faktenblatt «Bildung» der FDP) zeigt aber leider ein ganz anderes Bild. Machen wir den Faktencheck: Konkret fordert die FDP eine frühere Einschulung, eine Harmonisierung der lebendigen Schweizer Schullandschaft, mehr Vergleichstests à la Pisa, mehr Fremdsprachen schon in der Primarschule, eine freie Schulwahl und das Hochdeutsche im Kindergarten. Nun kann man für oder gegen solche Forderungen sein. Klar ist aber, dass jede dieser Forderungen zu mehr Schulbürokratie führt.

Im gleichen Faktenblatt lobt sich übrigens die FDP dafür, dass dank ihr die Bildungsausgaben in der Schweiz stetig gewachsen seien. Auch dafür kann man sein, aber das viele Geld hat die Schulbürokratie sicher nicht verkleinert. Sich für eine Schule einzusetzen, in welcher die Lehrerinnen und Lehrer Freiheit und Verantwortung geniessen, ist richtig und wichtig. Sich für eine Schule einzusetzen, die Leistung fordert und fördert, zweifellos auch. In der Bildung auch einmal zu sagen, dass weniger mehr ist, sollte unbedingt sein! Das ist aber nicht die Bildungspolitik der FDP. Die Forderungen der FDP führen zu immer mehr Schulbürokratie und mehr Belastung im Schulzimmer.

Wer wirklich etwas für mehr Schule und weniger Schulbürokratie machen will, der muss schon das Original wählen, nämlich die SVP. Die Eckpfeiler der Schul- und Bildungspolitik der SVP finden sich ebenfalls online. Irgendein kluger Kopf der Zuger FDP hat den Link offenbar gefunden. Wenn er auch ein konsequenter Kopf ist, dann wechselt er jetzt die Partei. Eine Schule in Freiheit und Verantwortung – das gibt es nur bei der SVP. Vor, während und auch nach den Wahlen.

Markus Hürlimann, Präsident SVP des Kantons Zug, Allenwinden

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