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Bleiben wir bei den Fakten!

In einem in der Ausgabe vom 12. Mai publizierten Leserbrief rührt FDP-Kantonsrat Adrian Moos die Werbetrommel für die Trinkwasserinitiative. Dabei behauptet er unter anderem, dass wir seit Jahren eine Landwirtschaft subventionieren, welche die Biodiversität beeinträchtige und durch «prophylaktischen Antibiotikaeinsatz» die Volksgesundheit gefährde.

Hierzu ein kurzer Faktencheck, werter Herr Kantonsrat Moos: Jeder Antibiotikaeinsatz in der Landwirtschaft muss von einem Tierarzt verschrieben und in einer Datenbank festgehalten werden. Dank verschiedenen Tiergesundheitsprogrammen gelang es in den letzten 10 Jahren, die Mengen um mehr als die Hälfte zu reduzieren. Daran könnte sich auch die Humanmedizin ein Vorbild nehmen.

Weiter müssen Landwirtschaftsbetriebe bereits heute mindestens sieben Prozent ihrer Fläche zur Förderung der Biodiversität nutzen. Effektiv sind es unterdessen im Schnitt fast 19%. Tendenz steigend. Das vom Bund gesetzte Ziel ist damit längst übertroffen. Die Landwirte sind also auch in diesem Bereich äusserst aktiv.

Ich meinerseits bleibe bei den Fakten und sage Nein zur Trinkwasserinitiative. Weil ich unseren Bauernfamilien vertraue und ihre Zukunft nicht gefährden will.

Michael Riboni, SVP-Kantonsrat, Baar

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