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Das Ammenmärchen einer «neuen SRG»

Es erstaunt schon ein wenig wie sich das bedeutendste Print Medium der Innerschweiz heute Samstag 10. Februar mit einer ganzen Seite vor dem Propagandakarren der SRG einspannen lässt. Und dies sowohl blauäugig wie auch mit herbeigezogenen Argumenten.

Es erstaunt schon ein wenig wie sich das bedeutendste Print Medium der Innerschweiz heute Samstag 10. Februar mit einer ganzen Seite vor dem Propagandakarren der SRG einspannen lässt. Und dies sowohl blauäugig wie auch mit herbeigezogenen Argumenten.

Die Behauptung, dass Autofahrer auf Schweizer Strassen von den Verkehrsinfos der SRG abhängig sind, ist schlichtweg an den Haaren herbeigezogen. Denn längst werden diese Meldungen in Echtzeit sowohl von eingebauten Navigationssystemen wie von GPS Apps wie Waze oder Google verbreitet. Und dass für ebendiese Verkehrsmeldung terrestrischen Radioantennen (welche es auch noch angeblich nur dank SRG geben kann) gebraucht werden in einer Zeit, in der Telefonie Antennen unser gesamtes Land dicht überziehen, ist schlichtweg falsch. Darüber hinaus kann ich mich zusammen mit sehr vielen Autofahrern sehr gut daran erinnern, dass die SRG jahrelang (oder gar jahrzehntelang) vom Melder Gebühren für die telefonische Staumeldung verlangte. «Service public»?

Und nun zur Lobeshymne auf Ladina Heimgartner, der angebliche Hoffnungsträger der SRG von morgen. Es ist schon peinlich genug, dass Frau Heimgartner in der öffentlichen No-Billag Debatte den Kopf für ihre Bosse – und wahrscheinlich auch CVP Parteifreunde – Jean-Michel Cina und Gilles Marchand hinhalten muss. Aber es ist im höchsten Masse fahrlässig zu glauben, dass sie im Entferntesten die Autorität und die Macht haben könnte, um nach den 4. März die SRG zu reformieren und auf echtem service public zu trimmen. Eine «neue SRG»? Dass dies leere Versprechen bleiben werden ist doch bereits durch das ungebremst arrogante und verschwenderische Gebaren der SRG nach der durch einen Zufallsmehr von den Befürwortern gewonnenen Abstimmung vom 14.6.2015 – trotz aller seinerzeit abgegebenen Beteuerungen von Bundesrätin Leuthard und den damaligen SRG Verantwortlichen – hinlänglich bewiesen.

Und nicht zuletzt muss in Sachen No-Billag immer wieder betont werden, dass weite Teile der Schweizer Stimmbürger genug von der Beeinflussung und Bevormundung durch politisch korrekte, überbezahlte «Qualitätsjournalisten» und ihren masslos aufgeblähten bürokratischen Überbau haben. Auch und gerade für den Erhalt einer Demokratie ohne durch Staatsmedien gelenkte Meinung und Stimmungsmache ist am 4. März ein deutliches «Ja» zu No-Billag unbedingt nötig.

Pedro Bilar, Zug

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