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Das Motto „Gemeinnutz vor Eigennutz“ muss das Handeln der Politik bestimmen

Im Artikel der Zuger Zeitung vom 12. Jan. 2012 steht folgender Vorwurf: „Auch sässen im (Zuger) Kantonsrat mehrere Hoteliers und Vertreter von Zug Tourismus, die von der Gesetzesänderung profitieren würden“. Ich weise diese Unterstellung, wer immer sie auch gemacht hat, entschieden zurück. Wenn ich „profitieren“ möchte, würde ich mich als Gastgeber politisch am besten ganz zurückhalten, bei fast jeder Partei Mitglied werden und meine freie Zeit dafür verwenden, mein Kundennetzwerk noch besser zu pflegen.  Das wäre rasch viel lukrativer und zielführender. Das Gegenteil ist der Fall – meine politische Tätigkeit und meine Ansichten werden natürlich nicht überall begrüsst und meine Familie und ich zahlen dafür einen Preis. Meine öffentlichen Aeusserungen und Haltungen werden noch jahrelang bei passenden und unpassenden Gelegenheiten zitiert. Dies geht in der Demokratie jedem so, der sich öffentlich engagiert und klar äussert. Mit meiner Motion zur Anpassung des Gesetzes über die Beherbergungsabgabe habe ich mir bei meinen Berufskollegen in den Gemeinden vermutlich wenig Popularität geholt. Man muss allerdings, nicht nur in der Politik, nicht immer das machen und sagen was populär ist, sondern was für den Gemeinnutz richtig und nachhaltig ist. Ich habe mich seit 1995 für Zug Tourismus, ganz von allem Anfang an, jahrelang als Vertreter der Zuger Hotellerie im Vorstand engagiert. Noch weit mehr als ich haben sich andere, gerade auch Heini Schmid, Präsident von Zug Tourismus, über viele Jahre uneigennützig engagiert und haben Zug Tourismus zu dem gemacht, was es heute ist. Ihm und anderen Mitstreitern salopp einen Eigennutz zu unterstellen ist, gelinde gesagt, eine Frechheit. Seine eigene Meinung offen zu sagen ist ein (Grund-) Recht – Leute die sich, wie z.B. Kantonsrat H. Schmid (CVP), für die Allgemeinheit einsetzen, zu beleidigen, ein Un-Recht. Es ist auch eine grosse Stärke Wirtschaftsstandortes, dass wir immer noch viele Leute haben, die sich als Milizler für die breite Oeffentlichkeit engagieren, weit über Zug Tourismus hinaus, gerade in den Dörfern und Gemeinden, in Sport, Politik und allen möglichen sozialen Vereinsaktivitäten.

Philip C. Brunner, Hotelier in Zug
Kantonsrat SVP

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