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Der Zeigefinger droht……

In der heutigen Zeit wird es einem nicht leicht gemacht sich seines Lebens zu erfreuen. An jeder Ecke lauern Moralapostel und selbsternannte Polizisten. Was nicht durch Väterchen Staat verboten wird, dem wird durch private Tugendwächter zum Durchbruch verholfen.

Wenn ich mit meiner (rauchenden) Freundin in einer Gartenwirtschaft sitze, beobachte ich regelmässig wie sie mit bösen Blicken abgestraft wird.
Ich frage mich dann jeweils, wie lange es wohl noch geht, bis das Rauchen auch in den eigenen vier Wänden verboten wird…..
Wer sich heutzutage befrecht, ein Geländefahrzeug zu fahren, sieht sich zusehends in die Ecke der Umweltzerstörer gedrückt. Auch dieser Zeitgenosse muss mit primitiven Sprüchen von Saubermännern und -Frauen rechnen……
Wehe dem Hundehalter, der das Robidog Säckli in einen normalen Abfalleimer anstatt in den dafür vorgesehenen Kasten wirft- ein wachsamer Mitbürger wird ihn umgehend darauf aufmerksam machen, wo diese Säcke zu entsorgen sind…..

Die Liste der Verfehlungen könnte beliebig verlängert werden. Angesichts der schleichenden Bevormundung durch unseren Staat überraschen die vielen „Polizisten“ in der Bevölkerung jedoch nicht.
Kaum ein Tag vergeht an dem wir nicht von einer neuen Idee für ein Verbot oder von einer „Lenkungsabgabe“ mit der man die Bürger zu Ihrem Glück zwingen will, lesen.
Sobald die Raucher ganz aus der Oeffentlichkeit verbannt sind, werden die nächsten Sünder an den Pranger kommen: die Alkohol-Trinker, die Nicht-Sportler, die Hamburger-Esser etc.

In teuren staatlichen Aufklärungskampagnen wird uns gesagt was gut für uns ist. Man braucht nicht mehr selbst zu denken. Der gesunde Menschenverstand ist nicht mehr gefragt. Ich frage mich, wer für all die gesunden Leute einmal die AHV bezahlt wenn diese künftig hundert Jahre alt werden ?

Ich bin überzeugt, dass ein Grossteil unserer Bevölkerung sehr wohl im Stande ist, für sich selber zu schauen. Je mehr der Staat eingreift, je kleiner ist der Ansporn Eigenverantwortung zu übernehmen.

Soviel Staat wie nötig, so wenig Staat wie möglich. Wenn der Staat in Sachen weniger Bevormundung als gutes Beispiel voranginge, würden sich bestimmt auch weniger private Aufpasser bemüssigt fühlen ihre Mitbürger zu überwachen.

Vreni Althaus, Rotkreuz
Sekretärin SVP Kanton Zug

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