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Die falschen Argumente der Initianten

Den Befürwortern der Initiative "für bezahlbaren Wohnraum" ist scheinbar jedes Argument recht, um ihrer Initiative zum Durchbruch zu verhelfen. So suggerieren sie auf ihrer Website einen direkten Zusammenhang zwischen den Miet- und Bodenpreisen und dem Vereins- und Beizensterben im Kanton Zug. Die Initiative soll Linderung verschaffen.

Mit dieser Argumentation machen es sich die Initianten aber etwas gar einfach. Das Hauptproblem der Gastronomie ist nicht der lokale Wohnungsmarkt, sondern die stetig wachsende und von Links-Grün vorangetriebene behördliche Überregulierung (u.a. Rauchverbot). Auch fürs Vereinssterben gibt es in Zeiten, in denen Werten wie Selbstentfaltung, Flexibilität und Ungebundenheit grosse Bedeutung zugemessen wird, andere Gründe als das Preisniveau auf dem Wohnungsmarkt. Die Initiative rettet folglich keinen einzigen Zuger Verein und kein hiesiges Wirtshaus vor dem Untergang.

Vielmehr hätte die Initiative nachteilige Wirkungen für den Zuger Mittelstand. Um dennoch eine Rendite erzielen zu können, würden Investoren, die zum Bau von preisgünstigen Wohnungen gezwungen wären, zum Ausgleich nämlich vor allem Eigentumswohnungen im Hochpreissegment realisieren. Verlierer wären einmal mehr die Normalverdienenden.

Aus diesen Gründen sage ich am 21. Mai 2017 NEIN zur Initiative "für bezahlbaren Wohnraum".

Michael Riboni, SVP-Kantonsrat, Baar

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