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Die Folgen der masslosen Zuwanderung sind bei den Grünen angekommen

Zum Vereinsbericht „Neue Chriesibäume statt grosse Bauzonen“, Zuger Zeitung vom 17. Juli 2018

Die Präsidentin der Alternative-die Grünen Baar beklagt das ungebremste Wachstum im Kanton Zug und verlangt einen diesbezüglichen Marschhalt. Gemäss ihr sind es die bürgerlichen Parteien, die dieses Wachstum gutheissen und fördern. Diese Kritik mag vielleicht für CVP und FDP gelten, nicht jedoch für die SVP.

Die SVP warnt nämlich seit Jahren vor der masslosen Zuwanderung in unser Land. Allein im 2017 lag die Nettozuwanderung in die Schweiz bei rund 53’000 Personen. Die Folgen der Zuwanderung für Mieten, Bodenpreise, Raumplanung, Verkehr, Schulen, Gesundheitswesen und Sozialwerke werden immer offensichtlicher und scheinen nun auch bei den Grünen angekommen zu sein.

Doch leider sind es genau die Politiker aus der links-grünen Ecke, welche nichts gegen die überbordende Zuwanderung unternehmen und sich weigern, die von Volk und Ständen befürwortete Masseneinwanderungsinitiative umzusetzen. Man kann nicht dem Bevölkerungswachstum freien Lauf lassen und gleichzeitig das Raumbedürfnis der wachsenden Wohnbevölkerung einfrieren. Irgendwo müssen die Abertausenden von Zuwanderer ja wohnen.

Auf der Stufe des kantonalen Richtplans ist das Problem der masslosen Zuwanderung nicht zu lösen. Vielmehr muss die Zuwanderung in die Schweiz durch jährliche Höchstzahlen und Kontingente auf ein sozialverträgliches Mass begrenzt werden. Denn es ist längst erwiesen, dass nicht nur Fachkräfte und Hochqualifizierte in die Schweiz kommen.

So weist etwa der am 3. Juli 2018 vom Seco veröffentliche Bericht über die Auswirkungen der Personenfreizügigkeit auf den Arbeitsmarkt einen Anstieg der Zuwanderung von niedrig qualifizierten Arbeitskräften aus. Demnach verfügen beispielsweise 17 Prozent der aus EU- und EFTA-Ländern in die Schweiz Zugewanderten über keinen nachobligatorischen Bildungsabschluss.

Begrenzen wir also endlich die Zuwanderung in unser Land auf wirksame Art und Weise. Dann wird auch der Wachstumsdruck auf den Kanton Zug abnehmen. So schützen wir die schönen Naherholungsgebiete und die wertvollen Kulturlandflächen unserer Bauern am besten.

Michael Riboni, Kantonsrat, SVP Baar

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