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Die Mindestlohn Initiative – unsozial und wirtschaftsfeindlich

Das haben uns doch in der Vergangenheit alle sozialistischen Experimente bereits vorgeführt – in der ehemaligen Sowjetunion, in Osteuropa, auf Kuba, in Vietnam, ja selbst in China vor der Einführung des Kapitalismus. Die Experimente scheiterten kläglich, weil sie durch eine aufgezwungene Gleichmacherei die Wirtschaft abwürgten und damit die Gans, die die goldene Eier legte, zum Schlachthof führten. Wer sich an der Vergangenheit nicht erinnern mag, kann diesen Prozess heutzutage zeitnah in Venezuela verfolgen.

Könnte man sich aber dennoch nicht die Frage stellen, ob die reiche Schweiz, eine positive Ausnahmenerscheinung in der gegenwärtigen Weltwirtschaft, sich nicht auf ein Mindestlohn Experiment einlassen kann, ohne dass daraus negative Auswirkungen entstehen würden? Die Antwort darauf fällt eindeutig aus – die Mindestlohninitiative ist nicht nur wirtschaftsfeindlich, sondern auch zutiefst unsozial.   

Die Initiative ist deshalb unsozial, weil
• die Schwächeren im Arbeitsmarkt nicht bevorzugt, sondern benachteiligt würden. Viele Berufseinsteiger und weniger Qualifizierte würden dann nicht eingestellt.
• Wiedereinsteiger im Arbeitsmarkt, vornehmlich Frauen, es noch schwerer hätten, eine Anstellung zu finden.
• mancher junger Mensch seine begonnene Lehre nicht beenden würde, wenn vermeintlich gute Einstiegslöhne winkten, und sich somit womöglich seine längerfristige Zukunft verbauen würde.
• es mit ziemlicher Sicherheit keine oder nur sehr wenige Teilzeitjobs für einen Stundenlohn von 22 Franken gäbe.
• sie perverser weise die Automatisierung fördern und Arbeitsplätze vernichten würde.
• Randregionen noch weniger Arbeitsplätze anbieten könnten und sich damit noch mehr entvölkern könnten.

Die Initiative ist deshalb wirtschaftsfeindlich, weil
• viele Gewerbetreibende diese Mindestlöhne nicht zahlen können und womöglich schliessen müssten.
• viele Kleinbetriebe diese Mindestlöhne nicht zahlen können und ins Ausland abwandern könnten.
• alle vorher genannten Auswirkungen sicherlich negativ für den Wirtschaftsstandort Schweiz und damit den Wohlstand der Gesamtbevölkerung wären.

Werden es am 18 . Mai viele Schweizer sein, die diese Konsequenzen in Kauf nehmen und für die Mindestlohninitiative stimmen werden? Ich vermute kaum. Denn auf den Verstand unserer Stimmbürger kann man sich getrost verlassen.

Pedro Bilar,
Kantonsratskandidat der SVP Stadt Zug

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