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Die Zuwanderung erfordert unser Eingreifen

Waren Sie auch schon einmal auf dem neuesten und höchsten Gebäude der Stadt Zug – in der Skylounge? Wenn ja, dann ist es Ihnen sicher auch aufgefallen, wie diese Stadt in den letzten Jahren explosionsartig gewachsen ist? Ich meine dies durchaus positiv, unsere neuen Infrastrukturen für die Oeffentlichkeit, gerade auch für den Sport, für unsere Firmen und unsere älteren Einwohner waren nötig. Die meisten von uns haben in der einen oder anderen Form von der rasanten Entwicklung unseres Standortes profitiert – zum Beispiel von staatlichen Leistungen, die erst durch die neuen Steuerzahler ermöglicht werden. Trotzdem – die Folgen der Zuwanderung seit Einführung der Personenfreizügigkeit werden ganz speziell bei uns im Kanton Zug ganz offensichtlich und einer breiten Oeffenlichkeit bewusster. Es geht nicht nur um die Veränderungen der Umgebung, es geht um unsere Mieten, um die Bodenpreise, die Belastungen der Raumplanung, der Infrastrukturen, unserer Schulen, des ganzen Gesundheitswesen und der Sozialwerke. Die langfristigen Folgen sind immens. Die Nachfrage nach Wohnraum in allen Preislagen explodiert und nimmt immer groteskere Züge an. Im Energiebereich führt die Zuwanderung zu einer weiteren Nachfrage nach Strom, was zusätzliche Produktionskapazitäten oder Einkäufe aus dem Ausland verlangt. Im letzten Jahr 2010 wurde bei Hochkonjunktur diesbezüglich mit plus 4,0% für die Elektrizität alleine (gesamthaft sogar plus 4,4%) ein neuer Energieverbrauchs-Höchststand erreicht! Leider nicht gerade sehr nachhaltig – aber eine Realität, der wir uns alle nicht verschliessen sollten. Auf dem Arbeitsmarkt findet zudem ein Verdrängungsprozess statt. Zuwanderer aus der EU verdrängen oft Schweizer Arbeitnehmer und die Löhne steigen für den breiten Mittelstand kaum mehr. Mittlerweile bestreitet kaum mehr jemand, dass Handlungsbedarf bei der Zuwanderung besteht. Doch es fehlen im Moment die Instrumente zur Steuerung der Einwanderung. Ergo müssen wir Schweizer die Handlungshoheit wieder zurückgewinnen, die wir früher hatten und die unser Land so stark gemacht hat! Die SVP-Initiative will genau das – unterschreiben und unterstützen sie das berechtigte Anliegen.

Philip C. Brunner, Zug
Ständeratskandidat
13. Juli 2011

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