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Doppelt oder nüt? – Gar nüt; der sogenannt bürgerliche Stadtrat startet eine bürokratische grün-rote Umverteilungsübung

Der Stadtrat von Zug möchte die Bevölkerung sowie "kleinere und mittlere" Unternehmen dazu "animieren", sich mit ihrem eigenen Stromverbrauch "auseinanderzusetzen". Wer "regionalen Strom" nutzt, kann sich seine eingesparten Stromkosten doppeln vergüten lassen. Warum grosse Unternehmen mit stark gefährdeten Arbeitsplätzen nicht in den Genuss der städtischen Weihnachtsaktion kommen sollen, bleibt offen.  Wieder einmal mehr dient die vom Volk naiv angenommene Initiative zur 2000-Watt-Gesellschaft als Begründung für absurde Umverteilungsgeschenke und ist dazu mit einem hohen bürokratischen Aufwand verbunden. 
Im GGR muss dieser Posten in der kommenden Budgetdebatte um CHF 100’000.- gekürzt werden. Vermutlich sind die Lager wie üblich; die Linke ist Feuer und Flamme, ein paar aufrechte Bürgerliche unterstützen den Kürzungsvorschlag, die breite Mitte eiert herum. Dieses Zuger Weihnachtsmärchen war nie die konkrete Idee hinter dem städtischen Energiereglement.  Auch aus meiner Sicht sollen die Energiebezüger im Umgang mit Strombezügen eigenverantwortlich handeln. Wer Energie und damit Geld sparen will – und das begrüsse ich immer -wird nämlich heute bereits direkt belohnt – er zahlt eine kleinere Stromrechnung. Eine Verdopplung der Belohnung auf Kosten der anderen Steuerzahler ist strikte abzulehnen. Der Staat hat sich aus liberal-konservativer Sicht gegenüber dem Verhalten von KMU und Privaten zurückzuhalten und soll sich nicht mit ideologisch und politisch geprägten Aufklärungsaktionen profilieren. Hätte man vor den Wahlen 2014 solche Ideen propagiert, hätte das Quintett der Kandidaten von BS14 unisono ein solches Vorgehen eines bürgerlichen Stadtrates entschieden abgelehnt. 
Nicht nur ich bin als Wähler enttäuscht. Nach der absurden Litteringaktion auf der Rössliwiese, der Anstellung eines Littering-Beauftragten und dem Verschenken von Wildpflanzen beglücken uns die SUS-Ideologen mit dieser neuesten Aktion. Statt sauer verdientes Steuergeld mit behördlichem Aktionitis umzuverteilen, sollte sich der angeblich bürgerliche Stadtrat darauf konzentrieren, die peinliche Energieverschleuderung in seinen eigenen städtischen Liegenschaften zu stoppen statt der Oeffentlichkeit grossspurig Energielektionen zu erteilen. Affaire à suivre – offenbar hat die Stadt Zug immer noch zuviel Geld zum Ausgeben.
Philip C. Brunner
Präsident SVP Stadt Zug

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