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Ein Freudentag

Offener Brief des Dankes an den Zuger Finanzdirektor Heinz Tännler

Ich möchte Dir an dieser Stelle öffentlich, sicher auch im Namen vieler Einwohner unseres Kantons ganz herzlich zum grossartigen Resultat beim NFA gratulieren. 50 Mio. Schweizer Franken weniger Belastungen schon ab 2020 ist für unseren Kanton ein toller Erfolg, der, wenn man die Umstände kennt, überhaupt nicht selbstverständlich ist.

Im Gegenteil, man musste noch damit rechnen, dass im letzten Moment irgendeine Vertretergruppe aus den Nehmerkantonen den aufgegleisten Kompromiss noch durchkreuzen würde. Die eingesparten Mittel werden auf unsere kantonalen Finanzen einen nachhaltig positiven Effekt haben und uns ganz neue Möglichkeiten eröffnen.

Viele Kandidaten aller Parteien die in den vergangen Jahren nach Bern in den National-oder Ständerat wollten, haben immer und immer wieder von einer Senkung des NFA-Zahlung des Kantons Zug geschwafelt und den Wählern Hoffnungen dazu gemacht. Du hast das Problem gekonnt angepackt und ein höchst respektables und erfreuliches Resultat erreicht. Satte 50 Mio. Schweizer Franken an NFA-Umverteilung einzusparen ist kein Pappenstiel. Das macht Dir nicht so schnell jemand nach.

Schon als damaliger Kantonsrat hast Du zusammen mit Dr. Hans Durrer als einer der Ersten um 2003 erkannt auf was für einen finanziellen Wahnsinn wir beim damals aufgegleisten NFA zusteuern. Andere Fraktionen im Kantonsrat haben noch recht lange die Position der damaligen FDP-Finanzdirektorin unterstützt bis es einfach nicht mehr ging. Unsere beiden damaligen Ständeräte haben den NFA gar bis zum für Zug bitteren nationalen Volksentscheid als gangbaren Weg verteidigt.

Die innerkantonale Ablehnung bei der Abstimmung waren bekanntlich satte 85% Nein zum NFA. Damals ahnte ja auch noch niemand, dass sich die abzuliefernde Summe innert 10 Jahre praktisch verdoppeln würde und dass wir ohne schmerzhafte Sparprogramme noch mehr Eigenkapital verbraten hätten. Wir haben alle gesehen was seit 2008 mit der Finanzkrise passiert ist – noch gedoppelt durch eine lange uneinsichtige Zuger Regierung fehlgeleitet durch den damaligen Finanzdirektor, der noch 2011 gestützt auf Gutachten vom BAK Basel im Kantonsrat behauptete, diese Finanzkrise sei doch sicher nur ein Problem aller anderen Kantone.

Erst viel später hat die ganze Politik erkannt, dass die Exponenten der SVP im Kantonsrat die Nase vorne gehabt haben und frühzeitig vor dem finanziellen Absturz warnten, der dann leider auch tatsächlich genauso wie vorausgesagt eintrat. Es wiederholte sich damit das praktisch gleiche Szenario wie mit den Finanzen der Stadt Zug – ebenfalls mit entsprechenden brutalen Auswirkungen notabene.

Seit Deinem Amtsantritt als Finanzdirektor vor vier Jahren hast Du einen mehrfachen „Frontenkrieg“ führen müssen: In Bern, mit den anderen Finanzdirektoren und den Kollegen der Geberkantone diesen für uns erfreulichen NFA – Kompromiss hinzukriegen, in Zug in der Regierung die leider oft sparunwilligen Kollegen zurückzubinden und den Kantonsrat und seine kritischen Kommissionen, wie zum Beispiel die Staatswirtschaftskommission zu überzeugen.

Das es am 10.5.2019 im Nationalrat gelungen ist einen für den Stand Zug einmalig guten Deal hinzukriegen ist vor allem Dein grosses persönliches Verdienst – und für ganz Zug ein veritabler Freudentag, den Du für Dich ganz persönlich in Anspruch nehmen kannst!

Philip C. Brunner
Präsident SVP Stadt Zug
Kantonsrat

Bezugnehmend Zugerzeitung: https://www.luzernerzeitung.ch/zentralschweiz/zug/freudentag-fur-den-kanton-zug-ld.1117620?reduced=true

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