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Für einen erfolgreichen Kanton Zug mit starken KMU

Die Entwicklung des Kantons Zug als Wirtschaftsstandort ist eine Erfolgstory, die in unserem Land ihresgleichen sucht. Sie basiert auf weitsichtigen Weichenstellungen früherer Politikergenerationen und dem gesunden Menschenverstand und der traditionellen Bodenhaftung der einheimischen Bevölkerung. Die Menschen in unserer Region sind überwiegend fleissig und ehrgeizig. Sie wollen arbeiten und kämpfen für Stellen mit Zukunftsperspektiven. Sie wollen keinen Stillstand. Unsere Jugendlichen sollen in ihre eigene Ausbildung investieren und den Einstieg in den Arbeitsmarkt schaffen. Sie sollen nicht ohne Perspektiven ihre Zeit arbeitslos zuhause oder auf der Strasse vergeuden. Und unsere KMU wie auch die grossen Unternehmen wollen alle Aufträge für ihre Kunden in guter Qualität ausführen und müssen sich im Wettbewerb aktiv bewähren.

Bei der Reform der Unternehmenssteuern, über die wir am 12. Februar abstimmen, geht es genau darum; um sichere Arbeitsplätze und gesicherten Wohlstand. Weil die heutigen Steuerprivilegien international schon bald nicht mehr akzeptiert werden, haben Bundesrat und nationales Parlament eine Reform erarbeitet, welche diese Privilegien radikal abschafft. Gleichzeitig erhalten alle Schweizer Kantone neue Instrumente, dank denen Sie den Unternehmen weiterhin attraktive kantonale Rahmenbedingungen bieten können. Der Zuger Regierungsrat hat klare Vorstellungen davon, wie und wo er diese Instrumente einsetzen will. Er wird das kantonale Steuersystem für Unternehmen aber nur dann attraktiv und wettbewerbstauglich umbauen können, wenn die Steuerreform des Bundes am 12. Februar angenommen wird. Andernfalls stehen wir wieder auf Feld Eins und müssen einen jahrelangen Reformprozess wieder neu aufgleisen. Oder wie es der Zuger Finanzdirektor Heinz Tännler ausdrückte: „Sollte die USR III scheitern, haben wir ein veritables Problem, dann muss ich wohl einen Krisenstab einberufen“. (NZZ vom 11.1.2017, Seite 18).

Die Gegner der USR III behaupten, dass die Schweiz mit der Reform grossen internationalen Unternehmender „Steuergeschenke“ mache. Das ist einfach faktenwidrig, denn diese werden künftig in etwa gleich viel oder sogar etwas mehr Steuern bezahlen. Was die Linken ausblenden: Mit der Reform werden alle Firmengewinne – egal ob vom lokalen KMU oder vom Weltkonzern – gleich hoch besteuert Gewerbe und Industrie erhalten also gleich lange Spiesse. Dass Schweizer KMU in Zukunft bei der Besteuerung gleichbehandelt wie ausländische Gesellschaften ist für alle eine gute und faire Lösung.

Die Reform ist der Schlüssel für den künftigen Erfolg des Wirtschaftsstandorts Schweiz. Nur wer sich im internationalen Wettbewerb gut positioniert, zieht Unternehmen an und kann so neue Arbeitsplätze schaffen. Das hat Zug in der Vergangenheit gut und recht clever gemacht – und davon profitierte auch das KMU – Gewerbe nachhaltig und jahrzehntelang. Internationale Grossunternehmen schaffen Arbeitsplätz für viele und sind zudem ganz wichtige Auftraggeber des lokalen Gewerbes. Mit der vorliegenden Steuerrreform USR III werden wichtige Grundlagen gelegt, damit das Gewerbe auch in Zukunft innovative Produkte und Dienstleistungen anbieten und verkaufen kann. Zusätzlich dürfen wir nicht vergessen, dass die Steuereinnahmen der Konzerne unsere lokalen KMU’s massiv entlasten und damit zugleich auch den viel Mittelstand ganz direkt. In der Stadt Zug zahlen rund 0,6% aller Firmen (nominell 38) weit über 63% der Gesamten Steuern der iuristischen Personen, nämlich rund CHF 46 Mio.

Die Schweiz ist eine der innovativsten Volkwirtschaften der Welt. Unzählige unserer KMU leisten hier einen wesentlich Beitrag indem sie sich an Forschungs- und Entwicklungsprojekten beteiligen. Die Ansiedlung von innovativen Firmen, welche in neue zukunftsträchtige Lösungen und Produkte investieren ist seit Jahrzehnten eine markante Erfolgsstrategie  der Schweiz. Entsprechend honoriert die Reform Forschung und Entwicklung, indem die Kantone die Möglichkeit haben, Firmen zu entlasten, die viel Geld in den Bereich Forschung und Entwicklung investieren. Damit stellen wir sicher, dass wir auch als Forschungsstandort führend bleiben. Auch davon profitieren erneut innovative KMU. Gerade die Schweiz, die vom erfolgreichen Zusammenspiel von KMU und Grossunternehmen geprägt wird, ist auf einen wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort angewiesen. Dank der Steuerreform werden die Grundlagen gelegt, damit Schweizer KMU auch künftig in einer prosperierenden Wirtschaft Produkte und Dienstleistungen absetzen können. Wenn Volk und Stände der Vorlage zustimmen, können wir im Kantonsrat rasch die entsprechenden Zugerischen gesetzlichen Rahmenbedingungen so festnageln, damit die USR III für die Zuger Gemeinden, die Wirtschaftsmotoren Zug und Baar, und für den Kanton Zug ein Erfolg wird. Davon profitieren auch andere Kantone in mannigfacher Weise. Darum ein überzeugtes Ja zur USR III – damit Wohlstand und Arbeitsplätze auch morgen in Zug erhalten bleiben.

Philip C. Brunner
Präsident GPK Stadt Zug
Kantonsrat

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