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Gleichheit; alle Kinder sind gleich oder doch nicht?

Wo sind die ewigen sozialen Gedanken der Linken geblieben, wenn auf einmal bei Kindern nicht der gleich hohe Steuerabzug gewährt wird? Ist es nicht so, dass im Normalfall ein Elternpaar das Total „nur“ auf ein Einkommen kommt, sich auch weniger leisten kann? Kann es sein, dass eben solche Familien nur einmal im Jahr in die Ferien fahren und auch dazu ihr einziges Auto mitnehmen? Diese Familien verzichten auf ein grösseres Einkommen und auf gewissen Luxus um ihre Kinder selber zu betreuen. Aus dieser Betrachtung ist die Aussage, dass doppeltverdienende Eltern wegen der Steuerprogression benachteiligt sind und mehr  Abzugsmöglichkeiten für die externe Kinderbetreuung erhalten sollten, wie ein Hohn gegen das traditionelle Familienbild und grenzt an totales Unverständnis.

Wieso ein Teil der die Mittelparteien allen voran die FDP bei diesem Spiel mit den linken sich verbünden ist mir absolut Schleierhaft. Wenn man doch von dieser Seite hört wie wichtig eine intakte Familie ist. Die Familieninitiative fordert die gleiche Steuererleichterung, ob Fremd- oder Selbstbetreuung. Die Mär, dass dies per se zu Steuerausfällen führt gehört ins Reich der Träume. Die vorgeschlagene Steuererleichterung für den Fremdbetreuungsabzug bis max. CHF 10‘000.- pro Jahr führte zu Steuersenkungen von rund 360 Millionen Franken, davon entfallen 17% auf die Kantone. Gemäss Hochrechnungen würde ein Betreuungsabzug von CHF 8‘000.- bei den direkten Bundessteuern für alle Familien für Fremd- oder Selbstbetreuung, eine Steuersenkung von rund CHF 400 Millionen zu Folge haben, auch davon entfallen 17% auf die Kantone. Der Betreuungsabzug wäre für alle verkraftbar, auch könnte die Hochrechnung noch weiter fortgesetzt werden, natürlich auch zu Ungunsten der Fremdbetreuungsfamilien und zum Vorteil der Steuerzahler!

Ich stimme Ja bei der Familieninitiative für eine Gleichbehandlung aller Familien, denn das Ziel ist die freie Wahl des Familienmodels, ohne vom Staat steuerlich abgestraft zu werden.

Rainer Suter, Kantonsrat, SVP Cham

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