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JA zum Verhüllungsverbot am 7. März

Ja, „Burka & Niqab“ sind keine normalen Kleidungsstücke wie Hosen, Jacken oder Pullover, die man aus modischen oder praktischen Gründen gerne anzieht. Sie sind vielmehr veritable „Stoffgefängnisse“, die es Frauen absprechen, in unserer westlichen Gesellschaft gleichberechtigt zu leben.

Sie verunmöglichen es, Gestik und Mimik einer Frau zu deuten und dienen als Versteck für von aussen nicht erkennbare Absichten. Ein Verbot der Gesichtsverhüllung ist in diesem Kontext eben nicht mit staatlich verordneten Kleidervorschriften gleichzusetzen. Was einige, angeblich liberal argumentierende Initiativgegner und Gegnerinnen zu sagen pflegen, ist deshalb völlig realitätsfern.

Ein Verhüllungsverbot ist keine Kleidervorschrift, sondern befreit Frauen von Erniedrigung und Unterdrückung. Für diese für uns alle selbstverständliche Freiheit einzustehen, hat viel mehr mit liberalen Grundwerten zu tun als die antidemokratischen und antiwestlichen Auswüchse eines radikalen Islamismus unter pseudo-liberalen Vorzeichen zu verteidigen.

Wie klingen Plädoyers für das Recht auf Verschleierung wohl für die Frauen in Saudi-Arabien, Iran oder Afghanistan? Wer sich dort vom Verschleierungszwang befreien will, riskiert mindestens Gefängnis und vielleicht sogar Folter. Auf „Burka & Niqab“ zu bestehen, ist also das Gegenteil von dem, was man als Selbstbestimmung bezeichnet. In diesem Zusammenhang verliert auch die Aussage an Bedeutung, wonach es als Akt weiblicher Selbstbestimmung respektiert werden müsse, Burka oder Niqab zu tragen.

In den Medien spricht man fast nur von „Burkas“ und hofft damit, die kommende Abstimmung über das Verhüllungsverbot negativ beeinflussen zu können. Ja es geht um „Burkas & Niqab“, aber es geht eben auch um Demonstranten, Chaoten, Hooligans, Terroristen, Kriminelle, die sich verhüllen und so ihr Gesicht verstecken, sei es bei Demos, sei es bei gewissen Sportveranstaltungen die ausarten! Darum aus liberaler Sicht ein beherztes JA am 7. März zum Verhüllungsverbot!

Philip C. Brunner
Kantonsrat, Zug

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