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Die SVP ist über das Verhalten des Gesundheitsdirektors enttäuscht

Mit Erstaunen nimmt die SVP Kanton Zug aus Medienberichten zur Kenntnis, dass in der Psychiatrischen Klinik Zugersee massive Personalprobleme und Unzufriedenheit mit dem Arbeitsklima herrschen. Der Gesundheitsdirektor lässt sich zitieren, dass ihm die Probleme bekannt seien. Dies erstaunt die SVP sehr, hat er doch im Zuge der Überführung der Psychatrischen Klinik Zugersee in eine neue Betriebsgesellschaft weder die kantonsrätliche Gesundheitskommission, noch die kantonsrätliche Konkordatskommission über die herrschenden Missstände informiert. Wäre das Kantonsparlament darüber informiert gewesen, hätten sich wohl auch die Mitteparteien anlässlich der Kantonsratssitzung vom 15. Dezember 2016 nicht so vorbehaltlos hinter die Vorlage des Gesundheitsdirektors gestellt. Über das Informationsverhalten des Gesundheitsdirektors Martin Pfister ist die SVP deshalb enttäuscht.
 
Der Gesundheitsdirektor hat Vertrauen verspielt
 
Wegen der finanziellen Folgen und der fehlenden Einsicht der Parlamentarier in den laufenden Geschäftsbetrieb, ist der Kantonsrat bei Ratsgeschäften solcher Tragweite auf absolute Transparenz, Offenheit und Vertrauen gegenüber der Exekutive angewiesen. Mit seinem mangelnden Informationsverhalten hat Gesundheitsdirektor Martin Pfister dieses Vertrauen für weitere Geschäft beschädigt wenn nicht sogar verspielt. Es wäre zu begrüssen, wenn der Konkordatsrat unter der Leitung von Gesundheitsdirektor Pfister wenigstens das Vertrauen gegenüber der Belegschaft der Betriebsgesellschaft wiedererlangen und die evaluierten Probleme offen angehen würde.
 
Es wurde erfolglos gewarnt
 
Die SVP hat sich im Kantonsrat erfolglos gegen die Schaffung eines Psychatriekonkordats der Kantone Uri, Schwyz und Zug gewehrt und ebenso erfolglos vor den finanziellen und personellen Folgen dieses Psychiatrie-Kolosses gewarnt. Zentrale Machtstrukturen führen in der Regel nicht zu den angestrebten Synergieeffekten, sondern bedingt durch die wachsende Komplexität, Unübersichtlichkeit der Geschäftstätigkeit und verschiedene Arbeitsmentalitäten zu Mehrkosten. Zudem trägt der Kanton Zug im Rahmen dieses Psychatriekonkordats das grösste finanzielle Risiko der drei involvierten Kantone. Die SVP wird in den kommenden Jahren wachsam bleiben und genau verfolgen, wie sich die neu geschaffene Betriebsgesellschaft entwickelt und welche finanziellen Folgen damit für den Kanton Zug einhergehen.

Thomas Aeschi, Präsident
Manuel Brandenberg, Fraktionschef
Markus Hürlimann, Leiter Medien und Kampagnen

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