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„Morgarten findet statt“

Anlässlich des grossen 700-Jahr-Jubiläums findet eine Art „Historikerstreit“ statt und füllt zahlreiche Zeitungsspalten. Eine Beurteilung der Schlacht am Morgarten von 1315 aus militärhistorischer Sicht nahm Roland Marty, Morgartenführer bei der Schlachtkapelle vor. Im Zeichen der Entstehung der Eidgenossenschaft nach dem Rütlischwur von 1291 und der Auseinandersetzung der Adelshäuser, vor allem dem Hause Habsburg und verschiedenen Grundherren, auf dem Gebiet der späteren Schweiz.
Marty bezeichnete den Ueberfall auf das Kloster Einsiedeln in der Dreikönigsnacht 1314 und die Parteinahme für den König von Bayern und gegen das Haus Habsburg als Hauptgrund für die kriegerische Auseinandersetzung mit den Schwyzern. Eine Rolle spielte auch der Graf Werner von Homberg, Rapperswil.
Somit standen die Eidgenossen aus Schwyz, Uri und Unterwalden am 15. November am Tage vor St. Othmar, den Streitkräften von Herzog Leopold, Habsburg gegenüber. Die Schlacht am Morgarten endete für die Habsburger in einem Fiasko. Sie stellte ihren Machtanspruch auf die Zentralschweiz auf die Probe und stärkte das Selbstbewusstsein der sich gegen fremde Vögte wehrenden Eidgenossen, so Roland Marty.
Nicht selten wünschte man sich beim heutigen Bundesrat und Politikern den damaligen Kampfgeist der alten Eidgenossenschaft, betonte Nationalrat und Ehrengast Thomas Aeschi in seinem Grusswort an die Teilnehmenden.
Für Thomas Aeschi war zudem klar, dass es in keinem Fall sein dürfte, dass von der Schweiz mit dem geplanten Rahmenvertrag automatisch EU-Recht übernommen werde. 
Kantonsrat und SVP-Ständeratskandidat Manuel Brandenberg sorgt sich zudem um die Mitsprache des Volkes in Sachen Europa.
Nach der Morgartenführung luden Manuel Brandenberg und Thomas Aeschi die Mitglieder und Gäste zum Apeo mit Imbiss (Morgartä-Würstli) im Garten des Restaurants Schornen ein.
Ernst J. Merz, Unterägeri

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