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NEIN zum Integrationsgesetz

Am 22. September werden die Zugerinnen und Zug an der Urne über das unnötige und übertriebene Integrationsgesetz abstimmen. Um sich das Ausmass der Folgen, bei Annahme dieses Gesetz, vorstellen zu können, sollten die nachfolgende Zahlen dazu beitragen, sich ernsthafte Gedanken zu machen mit welchen unvorstellbaren finanziellen und personellen Mitteln der Kanton Zug und die Gemeinden konfrontiert werden.

Seit dem Zweiten Weltkrieg sind mehr als zwei Millionen Menschen in die Schweiz eingewandert oder leben hier als Nachkommen von zugewanderten Personen. Ende 2012 lebten über 1,82 Millionen Ausländerinnen und Ausländer in der Schweiz. Jede vierte erwerbstätige Person in der Schweiz hat einen ausländischen Pass. Mit rund 23% weist die Schweiz innerhalb Europas einen der höchsten Ausländeranteile an der Gesamtbevölkerung auf. Die Migration trägt stärker zum Bevölkerungswachstum der Schweiz bei, als dies in den klassischen Einwanderungsländern USA, Kanada und Australien der Fall ist.

Die ausländische Wohnbevölkerung im Kanton Zug bestand 2012 aus insgesamt 147 Nationalitäten. Der Kanton würde verantwortlich für Sprach- und Integrationskurse, die Gemeinden würden zuständig für die Sprachförderung von Kindern im Vorschulalter. Dies könnte zur Folge haben, dass der Kanton und die Gemeinden in all den Landessprachen der Einwanderer/innen entsprechend ausgebildetes Sprach- und Dolmetsch Personal zur Verfügung stellen müsste. Kosten für Sprachkurse müssten übernommen werden usw. In einem weiteren Schritte könnte dies auch dazu führen, dass Drucksachen, Broschüren und amtliche Mitteilungen in unzählige Sprachen übersetzt werden müssten. Die damit verbundenen unvorstellbaren Mehrausgaben sowie die personellen Ressourcen für Kanton und Gemeinden sind nicht absehbar.

Verantwortungsbewusste Zuwanderer die sich im Kanton Zug niederlassen werden, bringen die notwendigen Voraussetzungen mit, wie wir Schweizer dies auch als selbstverständlich erachten, wenn wir uns in einem anderen Staat niederlassen. Das bereits existierende Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer reicht völlig aus, deshalb vertraue auch ich auf eine klare Absage der Zuger Stimmbürgerinnen und Stimmbürger zu diesem Integrationsgesetz.

Richard Schubnell
Gemeinderat Neuheim

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