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Nein zur Atomausstiegs-Initiative

Bei der Atomausstiegsinitiative, über die wir schon bald abstimmen werden, geht es nicht primär darum, ob wir für oder gegen Kernenergie sind. Es geht darum, ob unsere Kernkraftwerke (KKW) schon sehr bald abgestellt werden sollen. Wer für diese Initiative ist, stimmt dafür, dass die KKW Beznau I und II und Mühleberg bereits nächstes Jahr, also 2017 definitiv vom Netz genommen werden, 2024 trifft es dann das KKW Gösgen und 2029 Leibstadt. Die Frage ist also einfach: Wollen wir bereits morgen unsere KKW‘s stilllegen? Hals über Kopf? Das einzige Resultat wird ein enormes Chaos, grosse Unsicherheit, astronomische Kosten und vorallem viel Kohlestrom aus dem Ausland sein! Rund 40% unseres Stroms wird heute mit Kernenergie erzeugt. Wer denkt im Ernst, dass wir auf diese CO2-freundliche Stromquelle einfach mir nichts, Dir nichts kurzfristig verzichten können?

Vor 20 Jahren zählte die Schweiz 7 Millionen Einwohner und nur wenige verfügten damals über ein Handy. Heute wohnen über 8 Millionen Menschen in der Schweiz und die allermeisten von ihnen haben ihr Mobiltelefon, ihren internetfähigen PC und viele weitere Geräte am Strom angeschlossen. Dazu kommen noch die wachsende Zahl von Elektroautos, deren Batterien alle aufgeladen werden wollen. Wir sind uns alle bewusst, dass unser heutiger Lebensstil zu einem ständig höheren Stromverbrauch führt – alle Stromsparbemühungen, gegen die ich gar nichts habe, ändern nichts an dieser Entwicklung. Die abrupte Schliessung unserer Kernkraftwerke kann durch einen sparsamen Stromkonsum leider in keiner Weise kompensiert werden. Es ist einfach blauäugig zu glauben, dass wir innerhalb einer so kurzen Zeit den Atomstrom einfach durch erneuerbare Energien ersetzen können. Die Schweiz verfügt über 37 Windräder, aber es bräuchte ungefähr 700 davon, um nur das KKW-Mühleberg zu ersetzen. Wir vernehmen immer wieder, dass derzeit viele Projekte durch lokalen Widerstand oder durch Naturschutzorganisationen blockiert werden. Bleiben wir doch auf dem Boden der Vernunft und schicken wir am 27. November diese unrealistische Initiative von Grün-Rot mit einem deutlichen NEIN bachab!

Philip C. Brunner
Präsident SVP Stadt Zug

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