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Neutrale Familienpolitik

Die Familie und die Verantwortung der Eltern für die Erziehung der Kinder werden zunehmend in Frage gestellt. Leider drängt der Staat immer stärker in den Verantwortungsbereich der Eltern. Selbstverständlich soll jede Familie selber entscheiden, welches Familienmodell für Sie am besten geeignet ist. Doch zunehmend greift genau dort der Staat ein und finanziert die Kinderbetreuung oder auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familien über die Steuereinnahmen der Allgemeinheit.

Aus liberaler Sicht geht es völlig in Ordnung, wenn eine Frau oder ein Mann beides tun möchte: Kinder aufziehen und einer Erwerbsarbeit nachgehen. Im Zeitalter der Freiheit soll jeder selber entscheiden, wie er leben möchte. Ob ein Mann daheim bei den Kindern bleibt, während die Frau Geld verdient, ob es umgekehrt ist oder ob beide Vollzeit bzw. Teilzeit tätig werden: Es ist ihre Wahl und ihre Freiheit. Niemanden geht das etwas an.

Freiheit bedeutet aber auch, dass keine Dritte, zum Beispiel der Steuerzahler, der keine Kinder (mehr) hat oder anders lebt, den Lebensentwurf anderer finanzieren muss. Der Staat hat sich in der Familienpolitik neutral zu verhalten! Falls die Nachfrage grösser wird, wird auch die Wirtschaft ein geeignetes Angebot schaffen. So konnten auch div. Firmen im Kanton Zug eigene Kinderbetreuungsstätten einrichten, oder finanzieren fremde Angebote.

Beni Riedi, SVP Kantonsrat Baar

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