Mitmachen
Artikel

Nichts als leere Worte

Es sei noch nichts „spruchreif“, lässt sich Gemeinderat Dzaferi zum neuen Baarer Parkraumkonzept in der Zugerzeitung vom 11. November 2019 zitieren. Ebenso sichert er zu, vor dem Beschluss allfälliger Massnahmen im Parkierungsbereich die Meinung der Bevölkerung im Rahmen eines Vernehmlassungsverfahrens abzuholen.

Schaut man sich die Gemeindeversammlungsvorlage vom 12. Dezember 2019, welche dieser Tage in die Baarer Haushalte flattert, etwas genauer an, stellt man fest: nicht mehr als leere Worte. Oder wieso findet sich im Budget 2020 eine Parkschrankenanlage für CHF 130’000 für den Lättich-Parkplatz? Wie war das nochmal, nichts spruchreif? Breite Vernehmlassung? Was für Massnahmen hat der Gemeinderat sonst noch im Budget versteckt?

Sinn und Zweck von Parkschrankenanlagen sind längere Bewirtschaftungszeiten, engmaschigere Kontrollen und damit höhere Gebühreneinnahmen. Wo bleibt da der liberale Baarer Geist? Die Gemeinde Baar schreibt jährlich Millionenüberschüsse im zweistelligen Bereich und verschenkt im laufenden Jahr 800’000 (!) Franken an gemeinnützige Projekte im In- und Ausland. Da geht es schlicht nicht an, dass die eigenen Bürgerinnen und Bürger mit weiteren Gebühren belastet werden. Denn schliesslich sind sie es, die als Steuerzahler für die jährlichen Millionenüberschüsse sorgen.

Michael Riboni, SVP-Kantonsrat, Baar

Artikel teilen
Kategorien
#baar
weiterlesen
Website SVP Schweiz
Kontakt
SVP Schweizerische Volkspartei Kanton Zug, Postfach, 6302 Zug
Telefon
079 680 17 44
E-Mail
Social Media
Besuchen Sie uns bei:

Diese Seite teilen

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten und Zugriffe auf unsere Webseite analysieren zu können. Ausserdem geben wir Informationen zur Nutzung unserer Webseite an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen
Ich bin einverstanden