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No-Billag ist keine Abschaffung der SRG

Diverse Vertreter der SRG behaupten immer wieder, die No-Billag-Initiative wolle in Wahrheit die SRG abschaffen und müsste deshalb «No-SRG»-Initiative genannt werden. Doch das ist falsch.

Diverse Vertreter der SRG behaupten immer wieder, die No-Billag-Initiative wolle in Wahrheit die SRG abschaffen und müsste deshalb «No-SRG»-Initiative genannt werden. Doch das ist falsch. Es geht den Initianten der Volksinitiative nicht um die SRG, sondern um eine Abschaffung der Billag-Zwangsgebühren. Die SRG wird im Initiativtext nicht erwähnt. Die SRG darf auch nach der Abschaffung der Billag-Gebühren Sendungen produzieren und ausstrahlen, sie müsste sich lediglich selbst finanzieren, wie die meisten anderen Unternehmen auch.
Ihre Einnahmen könnte die SRG nebst der Werbung beispielsweise durch den Verkauf von TV-Abos erzielen, indem sie ihre verschlüsselten Angebote nur für jene freischaltet, die die Gebühren auch bezahlt haben.

Grundsätzlich ist es der SRG überlassen, welches Finanzierungs-Modell sie nach Abschaffung der Billag-Zwangsgebühren wählt. Eine mögliche Variante wäre folgende: Ihre Informationskanäle könnte sie beispielsweise für alle in der Schweiz freischalten und via Werbung finanzieren, Unterhaltungskanäle könnte sie mittels des Verkaufs von TV-Abos finanzieren. An erfolgreichen Beispielen von Sendern, die sich via TV-Aboverkäufen finanzieren, fehlt es in der heutigen Praxis nicht: Netflix, Teleclub etc.

Mit einem Ja zur No-Billag-Initiative machen wir den Weg für neue Innovationen – auch für die SRG. Weshalb die SRG nicht zu ihren Einnahmen kommen sollte, wenn die SRG-Sendungen beim Publikum auf Anklang und eine entsprechende Zahlungsbereitschaft stossen, ist beim besten Willen nicht ersichtlich. Eine Neuorientierung ist notwendig. Dazu mache ich den Weg frei mit meinem JA zur No-Billag-Initiative und empfehle auch Ihnen Ja zu stimmen.

Karl Nussbaumer, Menzingen
Kantonsrat, Vizefraktionschef SVP

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