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Noch Fragen zum NFA?

Die beiden Zuger Ständeräte und zwei von drei Nationalräten, alle FDP/CVP setzten sich vor über 15 Jahren für den NFA, den neuen Nationalen Finanz-Ausgleich, ein. Der NFA trat 2008 in Kraft und erhöhte sich Jahr für Jahr während 13 Jahren bis 2020 im Schnitt um jährlich rund CH 11,4 Mio.

Kein Schweizer Kanton zahlt heute pro Kopf mehr als die Einwohner des Kantons Zug. Seither hörten wir alle vier Jahre bei den Wahlen von allen Kandidaten und Kandidatinnen, dass sie sich in Bundesbern für eine gerechte Senkung des NFA einsetzen würden. Passiert ist zwischenzeitlich ganz und gar nichts – alles nur Luft und politische Träumereien.

Im Jahre 2019 zahlte Zug CHF 329‘430‘000.- in NFA ein. Im Jahre 2020 wird Zug CHF 329‘718’000.- einzahlen. – Das Delta zwischen 2019 und 2020 – „lumpige“ 288‘000.- ! Viele Politiker reklamieren diesen Erfolg für sich – Fakt ist, dass der Zuger Finanzdirektor in den letzten 4 Jahren für dieses Thema verantwortlich zeichnete und dank seiner intensiven Mitwirkung dieser Kompromiss unter allen Kantonen, Geber und Nehmer, zustande gekommen und in Kraft ist.

Der Kanton Bern erhält 2020 CHF 1,101 Mia statt wie dieses Jahr CHF 1,187, minus CHF 85,8 Mio. Der Kanton Zürich zahlt erstmals über 0,5 Mia, nämlich CHF 517 Mio. – satte CHF 29,8 Mio mehr als dieses Jahr. Ach ja – pro Kopf zahlt Zug zweitausendsechshundertfünfundachtzig Schweizer Franken an Solidarität, wegen der gewachsenen Einwohnerzahl etwas weniger als 2019. Gibt es noch Fragen?

Philip C. Brunner
Kantonsrat, Zug

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