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Schmuckstück pflegen

Zuger Politik muss Rohstoffbranche Sorge tragen

Der Kanton Zug ist ein Zentrum für die Rohstoffbranche – und die Welt beneidet uns darum. Die Branche ist gekennzeichnet durch eine hohe Finanz- und Innovationskraft sowie eine überdurchschnittlich hohe Wertschöpfung. Der Rohstoffhandel ist ein Gewinn für den Kanton Zug und die Schweiz. Diesem Schmuckstück müssen wir, auch im Interesse unserer Kinder und Kindeskinder, Sorge tragen.

Gerade jetzt sind wir in dieser noblen Aufgabe gefordert. Zuerst einmal geht es darum, die 1:12 Initiative wuchtig zu verwerfen. Ein deutliches Resultat im Kanton Zug setzt ein klares Zeichen auch gegenüber dem Rohstoffsektor.

Mit einem Nein zur 1:12-Initiative ist es jedoch nicht getan. Wir müssen uns dafür einsetzen, dass das Umfeld für die Rohstoffbranche gut bleibt, auch was die steuerliche Situation betrifft.

Hier haben wir Zuger Kantonspolitiker Handlungsspielraum. Wir müssen dafür sorgen, dass die Steuern tief bleiben. Mehr noch: Mit Blick auf die internationale Entwicklung ist es angezeigt, die Steuern stetig und nachhaltig zu senken. Nur so bleiben der Kanton Zug und die Schweiz wettbewerbsfähig.

Budgetdefizite, wie nun vorgesehen, behindern diesen Prozess. Der vor kurzem präsentierte Voranschlag 2014, der ein Defizit von über 70 Mio. Fr. in Kauf nimmt, ist so gesehen ausgesprochen missglückt. Zurück an den Absender muss die Devise lauten. Die Zuger Regierung soll ein ausgeglichenes Budget vorlegen, das Steuersenkungen ermöglicht und vorsieht.

Was die grün-roten Heckenschützen betrifft, die seit Jahrzehnten gegen den Zuger Handelsplatz schiessen, so sollten diese nicht überschätzt, aber auch nicht ignoriert werden. Dieser Kritik sind gute Argumente entgegen zu halten. Wir werden im Kantonsrat schon bald einmal mehr Gelegenheit dazu haben.

Fazit: Der Kanton Zug kann stolz auf die Rohstoffbranche sein. Er muss für sie einstehen. Und er muss alles abwenden, was diese Erfolgsgeschichte behindern könnte. Deshalb: Nein zur 1:12-Initiative. Und Ja zu einem ausgeglichenen Zuger Budget, das Steuersenkungen ermöglicht.

Thomas Wyss, Kantonsrat, SVP, Oberägeri

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