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Schockierte SVP nach Diffamierung durch Kirchenmann

Der ehemalige Amtsträger der reformierten Kirche, der pensionierte Pfarrer Andreas Wüthrich aus Unterägeri, äussert sich im Leserbrief vom 6. Oktober höchst despektierlich über die grösste politische Partei der Schweiz, die Schweizerische Volkspartei SVP. Unter anderem wird darin der SVP unterstellt, die „Demokratie zu untergraben“, „Lügen“ zu verbreiten und „Andersdenkende zu verunglimpfen“.
Als Christ und Landeskirchenmitglied bin ich höchst schockiert über diesen Leserbrief. Weshalb richtet ein ehemaliger Amtsträger der reformierten Kirche über die SVP? Und weshalb noch mit solch diffamierenden Worten? Er greift damit in den laufenden Wahlkampf ein, wo doch die Kirche in der Schweiz über Pflichtabgaben von allen Mitgliedern – auch solchen, welche der SVP angehören – finanziert wird. Hat die Kirche, welche seit Jahren unter einem rasanten Mitgliederschwund leidet, nicht genug eigene Probleme, statt dass nun solch unzutreffende Anschuldigungen verbreitet werden? Ist es nicht Aufgabe der Kirche das Evangelium zu leben und es unter die Menschen zu bringen? Was erhalten wir Landeskirchenmitglieder als Gegenleistung für unsere Pflichtabgaben von der Kirche? Meint Herr Pfarrer Wüthrich etwa, mit solchen Hetzschriften in dieser schweren Zeit der vielen Krisen zu Lösungen beizutragen?
Als Primarschüler durfte ich unter Pfarrer Arthur Weber den Religionsunterricht besuchen. Seine Sonntagspredigten hatten Tiefgang und enthielten viele – auch für Kinder verständliche – Weisheiten. Und vor weniger als zwei Wochen nahm ich an der Messe in der Kirche St. Mauritius in Niederwil, Cham teil. Auch diese Predigt von Pfarrer Thomas Rey war sehr hörenswert und enthielt viele interessante Erkenntnisse. Der Angriff auf die SVP durch einen ehemaliger Amtsträger der reformierten Kirche hat aber sehr viele gläubige Parteimitglieder tief getroffen und entrüstet. Im Namen aller protestantischen Mitglieder der SVP Kanton Zug fordere ich Andreas Wüthrich auf, sich öffentlich für diesen hetzerischen Leserbrief zu entschuldigen.
Nationalrat Thomas Aeschi
Präsident SVP Kanton Zug

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