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Schweizerdeutsch für bessere Integration

In meiner früheren Zeit als Maurer-Polier haben viele Italiener, Spanier und Portugiesen auf dem Bau gearbeitet, die gebrochen deutsch sprachen. Und was stellte ich dabei fest? Wir Schweizer sagten Sätze wie „Du magge falsch“ oder „I chume nomol controlliere“. Diese Anpassung wird, oft unbewusst, häufig praktiziert, ist aber meiner Meinung nach völlig falsch. So verpassen Ausländer die Chance, richtiges (Schweizer)deutsch zu lernen – und damit die Chance auf Integration.
Ein ähnliches Phänomen sieht man bei Schweizer Kindern. Diese übernehmen unbewusst die Fehler fremdsprachiger Kinder, wodurch ein Kauderwelsch entsteht. Meine Kinder kommen beispielsweise nach Hause und sprechen von einer „Karotte“ statt einem „Rüebli“. 

Korrektes Hochdeutsch zu sprechen ist wichtig, gerade für die berufliche Zukunft. Trotzdem bin ich dagegen, dies bereits im Kindergarten anzuwenden. Schweizerdeutsch gehört zu unserem Land und macht einen grossen Teil unserer Identität aus. Auch Kinder mit einer anderen Muttersprache übernehmen Schweizerdeutsch spontan und sprechen es meist schnell fehlerfrei. Unsere Kinder werden in der Schule früh genug Hochdeutsch lernen, dies annehmen und umsetzen können. Daher unterstütze ich die Mundartinitiative der SVP mit meinem klaren JA. 

René Kryenbühl, SVP Oberägeri

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