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Steuersenkung stützt unsere Wirtschaft und Gesellschaft

Die Gegner wollen uns glauben machen, die geplante befristete Steuersenkung nütze «nur» den Reichen und den ertragreichen Unternehmen. Mal abgesehen davon, dass Geld verdienen keine Sünde ist, sondern unseren ausgebauten Sozialstaat erst ermöglicht, stimmt diese Behauptung nicht. Zwar profitiert von einer Steuersenkung direkt wirklich nur, wer auch Steuern zahlt. Aber die Wirtschaft funktioniert nun mal etwas komplexer als sich dies viele Linke vorstellen.

Nehmen wir als erstes Beispiel eine Bäckerei, die wegen Corona Ertragseinbussen in Kauf nehmen musste. Wohl musste sie nicht schliessen, aber einige Kunden in Kurzarbeit haben mehr Freizeit und backen ihr Brot nun selber. Der Rückgang ist nicht dramatisch, aber doch so, dass sich der Eigentümer als vorsichtiger Unternehmer Gedanken macht, wo er Kosten senken kann, um die Einbussen auszugleichen. Er hat auch schon eine Lösung und spart bei Werbung und Marketing.

Mit dieser Idee ist er beileibe nicht der Einzige. Das bekommen die Werbeagentur, die Druckerei, die Fotografin und der Texter zu spüren. Sie alle hatten zuvor schon keine rosigen Zeiten, konnten sich gerade so über Wasser halten. Steuern zahlten sie keine, denn von satten Gewinnen konnten sie nur träumen. Jetzt aber brechen ihnen die Umsätze komplett weg, weil eben alle bei der Werbung sparen.

Und hier kommt die Steuersenkung ins Spiel: Wenn der Staat weniger zulangt, dann bleibt den Unternehmen mehr Ertrag, den sie wieder in den Kreislauf bringen können. Zumindest einige werden es wagen, die Kunden mit neuen Ideen auf sich aufmerksam zu machen. Sie investieren ins Marketing und so profitieren die Werbeagentur, die Druckerei, die Fotografin und der Texter eben doch von der Steuerreduktion.

Zweites Beispiel: Macht es Sie derzeit an, ins Restaurant, Kino, Theater oder in einen Freizeitbetriebe zu gehen? Reisen Sie unbeschwert ins Ausland? Wahrscheinlich nicht. Aber Sie sehnen sich wohl den Moment herbei, wo dies wieder möglich ist. Wenn Ihnen nun der Staat weniger Steuern abknöpft, werden Sie sich mehr leisten können, wenn die Normalität wieder einkehrt. Können Sie sich vorstellen, wie enorm froh die arg gebeutelten Restaurants, Kinos, Theater, Freizeitbetriebe und Reisebüros sind, wenn ihr Überleben auf diese Art gesichert wird?

Die befristete Steuersenkung ist ein hilfreiches Konjunkturprogramm und kein «Bschiss», wie die Gegner despektierlich behaupten. Die gleichen Gegner klammern auch immer aus, dass die Steuersenkung nur ein Element in einem ganzen Stützungsprogramm ist. So hat der Kanton Zug als einer der wenigen bereits in der ersten Welle ein Stützungsprogramm für Kleinunternehmen mit akut gefährdeter Liquidität aus dem Boden gestampft.

Weiter stellt er für drei Jahre je zehn Millionen Franken für die Krankenkassenprämienverbilligung zur Verfügung, hat den Mieterabzug bei den Steuern vereinfacht und ausgebaut, sowie die persönlichen Abzüge erhöht. All das haben die Gegner gerne genommen – aber denen zu helfen, die diesen Staat tragen, das widerstrebt ihnen.

Mehr noch: Sie kämpfen wider besseres Wissen mit falschen Behauptungen. Die Steuersenkung heize den interkantonalen Steuerwettbewerb an und verteuere die Wohnkosten. Wegen einer Steuersenkung von zwei Prozentpunkten für nur gerade drei Jahre zügelt niemand eine ganze Firma oder seinen Haushalt. Das ist so absurd wie das ganze Referendum. Diese befristete Steuersenkung ist eine gute Sache für unsere Wirtschaft und Gesellschaft und verdient unsere Unterstützung.

Karl Nussbaumer
Kantonsrat SVP Menzingen

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