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Symptombekämpfung Zersiedelungsinitiative

Möglichst viel Kulturland erhalten, keine unnötigen Einzonungen, Schutz unserer Natur und unserer Grünflächen, nachhaltiges Bauen. Wer will das nicht?

Genau mit diesen Schlagworten werben die Initianten der Zersiedelungsinitiative für ihr Anliegen. Es ist allerdings so, dass das aktuelle Raumplanungsgesetz genau dies schon heute so vorsieht, nur nicht so radikal wie es die Zersiedelungsinitiative verlangt. Erste Erfolge mit verdichtetem Bauen sind bereits sichtbar.

Wir alle müssen uns aber fragen, warum es überhaupt zu einer solchen Initiative gekommen ist, warum immer mehr Grünflächen verbaut werden, warum wir immer mehr und immer breitere Strassen und Eisenbahntrassen benötigen. Mit dieser Initiative möchten die Linken die Symptome der ungebremsten und vor allem unkontrollierten Einwanderung bekämpfen, weigern sich aber stur, die Ursache des Übels zu beseitigen, ja nur schon sie beim Namen zu nennen.

Ein derart kleines Land wie die Schweiz mit verhältnismässig wenig Siedlungsfläche verträgt nicht Jahr für Jahr eine Zuwanderung in der Zahl einer mittelgrossen Stadt wie z.B. St. Gallen. Die Realität, dass all diese zugewanderten Menschen Platz fürs Wohnen, Arbeiten und auch für die Freizeit benötigen, muss endlich auch von den Linken und den Mitteparteien erkannt werden.

Wenn wir die unkontrollierte Zuwanderung nicht schnellstmöglich wieder zu steuern beginnen, kommen wir um Hochhäuser in Städten, Wohnsilos in Agglomerationen, mehrspurige Autobahnen, neue Erschliessungsstrassen usw. nicht herum und betonieren die Schweiz zu. Die Zersiedelungsinitiative löst dieses Problem nicht, sondern schafft neue.

Deshalb nein zur Symptombekämpfung der unkontrollierten Einwanderung, nein zur Siedlungsinitiative dafür ja für eine kontrollierte, den Bedürfnissen unseres Landes entsprechende und somit verminderte Zuwanderung.

Thomas Werner, Kantonsrat
Vizepräsident SVP Kanton Zug

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