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… und am Schluss müssen wir den sozial Schwachen «Energieverbilligungen» auszahlen

Das neu vorgeschlagene Energiegesetz zerstört die bewährte, die bezahlbare und die bisher sichere Energieversorgung mit Strom, Gas, Benzin, Oel und Holz völlig. Die Umsetzung der Strategie kostet in den nächsten 32 Jahren prognostizierte 211’000’000’000.- (211 Mrd). Franken (diese Zahl stammt aus dem Communiqué des Bundesrates zur Energiestrategie vom 4.9.2013).

Das führt zu einem spürbaren direktem Wohlstandsverlust – letztlich würde es bei einer Annahme wieder genau gleich herauskommen wir beim Krankenversicherungsgesetz KVG – der gebeutelte Mittelstand hört nicht auf zu zahlen, am Schluss müssen wir einmal mehr den sozial Schwachen "Energieverbilligungen" auszahlen, damit sie überleben können.

Unmögliche Fantasien? Dass wir im Kanton Zug heute rund CHF 56 Mio. Krankenkassen-Prämienverbilligungen zahlen würden, hätte vor 21 Jahren auch niemand gedacht. Es wurde etwas völlig anderes versprochen als was real eingetroffen ist. Das entspricht einer durchschnittlichen Belastung von Fr. 460.- pro Einwohner pro Jahr. CHF 56 Mio. sind vergleichsweise wesentlich höher als die gesamten direkten Steuereinnahmen der Gemeinde Cham (Stand 2015: 39,6 Mio.)

Zudem ist das Energiegesetz höchst dirigistisch, bürokratisch und noch zentralistisch. Man übergibt dem Bundesrat viel zu viele Kompetenzen drakonische Massnahmen im Energiemarkt anzuordnen. Das Gesetz erhöht beim Strom die direkte Abhängigkeit vom Ausland und gefährdet damit die Versorgungssicherheit, von deutschen CO2-Kohlestrombelastungen im Winter ganz zu schweigen.

Zudem wird unsere wunderbare Landschaft mit Windrädern verschandelt und selbst den Grünen nahestehenden Kreise warnen vor deren Gefährlichkeit für Mensch, Vögel und andere Tiere. Der sorgfältige Umgang mit Energie ist wie bisher eigenverantwortlich zu regeln – darum ein entschiedenes Nein gegen die geplante unschweizerische Planwirtschaft und neue diktatorische Energiepäpste aus Bern.

Eigenverantwortlich beziehe ich als Unternehmer seit vielen Jahren 100% WWZ hydro+ Strom erzeugt aus Schweizer Wasserkraft, wie mir mein WWZ Wasserstrom Zertifkat bestätigt und zahle freiwillig dafür einen kalkulierbaren Mehrpreis als einer der 500 grössten Strombezüger (1% aller rund 55’000 Abonnenten im Kanton) Richtigerweise lehnt die Präsidentkonferenz des Zuger Gewerbeverbandes, der Zentralvorstand von GastroSuisse, die Mitglieder von hotelleriesuisse Zugerland, die Zuger FDP und die Zuger SVP diese untaugliche Vorlage klar ab.

Stimmen Sie am 21. Mai entsprechend KMU-freundlich ab, wir sind diejenigen welche zum Glück keine Subventionen in Aussicht haben, im Gegensatz zu den wohlorganisierten eigensinnigen Profiteuren die sich von der Energiewende das Geschäft des 21. Jahrhunderts versprechen.

Philip C. Brunner
selbständiger Hotelier in Zug

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