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Unsere abgehobenen „Eliten“

Die Kommentare zur Wahl und zur bevorstehenden Amtseinführung des 45. US Präsidenten Donald Trump seitens einer Reihe unserer Politiker in Bern und insbesondere deren Sprachrohre bei dem durch unsere Steuern finanziertem Staatsradio und Fernsehen sind in ihrer negativen Einseitigkeit kaum zu übertreffen.  Sie dienen natürlich dazu, die Meinung ihrer Anhänger bzw. Hörer und Zuschauer systematisch im gewünschten Sinn und jenseits aller Tatsachen zu beeinflussen.

Der Tenor ist offensichtlich – das tumbe amerikanische Volk wusste nicht, was es tat, als es zur Urne ging, und hätte doch besser auf die politisch korrekten, selbsternannten Eliten jenseits des Teiches gehört. Und jetzt müssten Europa und womöglich die Schweiz das «Desaster» ausbaden…

Erinnert uns, die wir selbst zum tumben Schweizer Stimmvolk zählen und mehrheitlich für die Initiative zur Eindämmung der Masseneinwanderung und zur Rückgewinnung der Kontrolle über unsere Bevölkerungspolitik und unsere Landesgrenzen gestimmt haben, diese Vorgehensweise unserer «Eliten» an deren Verhalten in all den Jahren seit der für sie verloreneren Volksabstimmung?

Schweizer und Amerikaner wollten bei diesen Abstimmungen, so unterschiedlich sie auch sein mögen, das Gleiche, nämlich ihr eigenes Schicksal in die Hände nehmen und sich nicht von herrschsüchtigen Bürokraten in Brüssel im Falle der Schweiz oder von mehrheitlich von Freiheitsfeinden kontrollierten internationalen Organisationen im Falle der USA vorschreiben lassen, wie sie ihre Gesellschaft und ihr Staatswesen zu gestalten haben.

Es geht um nichts weniger und nichts mehr als um den – und natürlich auch unseren – Nationalstaat, noch immer die beste Organisationsform für Völker, die ihre Freiheit lieben. Dieser Nationalstaat ist in Europa und auch bei uns (aber nirgendwo sonst!) unter Dauerbeschuss von den abgehobenen, volksfernen «Eliten», die seine Abschaffung wünschen und predigen. Doch was würde passieren, wenn es bei den EU Mitgliedern Volksabstimmungen über den Verbleib in den Bürokratie – und Regulierungsmonster der sogenannten Europäischen Union gäbe? In diesem Fall würde der Brexit, der nunmehr durch einen klaren Trennungsschnitt vollzogen werden soll, eine ganze Reihe Nachahmer finden…

Das Schweizer Stimmvolk sollte sich meiner Meinung nach nicht mehr durch diese «Eliten» und vom Staat alimentierten Meinungsmachern an die Nase führen lassen und bei jeder Abstimmung hinterfragen, warum uns viele unserer Bundesbeamten, sowie die Linken und deren Grünen Verbündeten, in gewisse Richtungen lenken wollen. Wenn die Stimmbürger das tun, werden sie nämlich – um ein konkretes aktuelles Beispiel zu nennen – gegen die erleichterte Einbürgerung stimmen. Und dabei den volksfernen Eliten einmal mehr zeigen, wer eigentlich der Souverän ist.

Pedro Bilar
Zug

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