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Unverantwortlicher Abbau von Intensivbetten mitten in der Krise!

Obwohl man in einer Krise zusammenhalten muss, spaltet der Bundesrat mit seiner selektiven Informationspolitik die Bevölkerung. Die Corona-Politik des Bundes ist seit Beginn der Pandemie derart undurchsichtig, von Pannen, Pleiten und Widersprüchen getränkt, dass Gerüchte, Unsicherheit, Ängste und Zweifel durch die Decke schiessen.

Es ist keine einfache Sache, in einer Pandemie als Regierung das Richtige zu tun. Es ist deshalb umso wichtiger, dass wenigstens offen, korrekt und transparent informiert wird. Nur so wäre es möglich, uns die Fakten vor Augen zu führen und die uns aufgezwungenen Maßnahmen zu verstehen. Dies ist aber wegen der unvollständigen und tendenziösen Informationspolitik des Bundesrates kaum mehr möglich. Die konfuse Informationspolitik schafft kein Vertrauen, sondern schürt Ängste und Schuldzuweisungen.

Mal bringen Masken nichts, dann wiederum sind sie obligatorisch. Mal nützen Grenzkontrollen nichts, dann werden sie doch eingeführt. Es sei überstanden, wenn sich die Risikogruppe geimpft habe. Dann verkündet der Bundesrat, dass nun genügend Impfstoff vorhanden sei, damit sich alle erwachsenen, impfwilligen Personen, impfen können. Danach könnten die Schutzmaßnahmen aufgehoben werden. Nun, nur 5 Monate später, nachdem sich alle Impfwilligen längstens impfen lassen konnten, fahren plötzlich Impfbusse vor Schulen auf; auch die über 12-Jährigen sollen sich nun impfen. Und jetzt, obwohl die Ungeimpften für die Geimpften keinerlei Gefahr darstellen, folgt das Zertifikat, welches unsere Bevölkerung noch mehr spalten wird.

Begründet damit sass wir einer Überlastung der Spitäler vorbeugen können, damit genügend Intensivbetten zur Verfügung stehen. Der Bundesrat verheimlicht aber, dass er während dieser Pandemie zugelassen hat, dass die Anzahl von Intensivbetten von 1500 auf 800 Betten reduziert wurde. Stellen Sie sich das mal vor, mitten in einer Krise werden die Intensivbetten abgebaut, obwohl klar war, dass genau diese Kapazität erhöht werden müsste. Das ist wie wenn die Feuerwehr während der Waldbrandsaison ihre Fahrzeugflotte von 15 Autos auf 8 Autos reduzieren würde. Was würden wir da dem Feuerwehrkommandanten sagen?

Das nenne ich Totalversagen unserer Regierung. Es ist für mich persönlich absolut erschreckend, wie unverantwortlich der Bundesrat die Bevölkerung in dieser Krisenzeit spaltet, um von seinen eigenen Fehlern abzulenken. Es spricht überhaupt nichts gegen das freiwillige Impfen, es spricht aber auch überhaupt nichts für den indirekten Impfzwang und es spricht schon gar nichts für dieses Zertifikat, welches Leute daran hindert in ein Restaurant zu gehen, sie aber nicht daran hindert, sich in einem Bus oder Zug mit COVID anzustecken.

Wir dürfen uns nicht der Panik hergeben und vor lauter Stimmungsmache durch Bundesrat und Medien unsere Freiheit, Eigenverantwortung, Solidarität und unseren gesunden Menschenverstand über Bord werfen. Jede/r soll sich selber so gut wie möglich und nötig schützen, aber keinesfalls dürfen wir uns durch den Bundesrat und die Medien gegeneinander aufhetzen lassen.

Thomas Werner, Kantonsrat SVP-Unterägeri

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