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Weniger kann auch mehr sein

Am 12. Februar 2017 wurde der dem Volk vorgelegte Bebauungsplan für das gemeindeübergreifende Projekt „Unterfeld“ verworfen. Was ist die Konsequenz aus dieser Entscheidung? Das Schweizer Volk und das gilt somit auch für das Zuger Stimmvolk ist sich über die Fragen des Wachstums nicht mehr einig. Ein Kanton Zug mit 150‘000 Einwohnern im Jahre 2040 wird nicht mehr vorbehaltlos bejaht. Die Zuger Regierung und die Politik müssen sich diesen wichtigen Fragen stellen.

Es muss zur Kenntnis genommen werden, dass nicht jedes Wachstum in jeder Grössenordnung toleriert wird. Wenn der Kanton Zug Fragen der „Übersättigung“, des Fachkräftezuwachses in Folge der politischen Rahmenbedingungen und der damit verbundenen Ressourcenpotentiale nicht in klar dem Volk vermittelbarer Form löst, wird unser wirtschaftliches und politisches System früher oder später „kollabieren“. Mit anderen Worten muss das Fazit auch lauten „Weniger kann auch mehr sein“.

Das prognostizierte Wachstum von über 20% bei der Bevölkerungsentwicklung und rund 25% bei den Beschäftigten und Arbeitsplätzen ist aus Sicht der SVP kritisch zu hinterfragen. Vor allem ist es nur dann zu stemmen, wenn auch die Infrastrukturen beim öffentlichen Verkehr und beim Individualverkehr entsprechend und parallel zum Wachstum geschaffen werden. Alles andere wäre eine Illusion und Sand in die Augen des Zuger Volkes gestreut.

Beni Riedi, SVP Kantonsrat, Baar

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