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Wer ist stillos ?

Der SVP wird wieder einmal vorgeworfen, sie kommuniziere stillos. Wenn ich mir die linken Leserbriefe der letzten Woche vor Augen führe, sehe ich vor allem Leserbriefe und Medienmitteilungen, die in jeder Hinsicht stillos über die SVP herfallen. Wir sind uns das gewohnt. Vor den Wahlen mussten wir uns vieles anhören: Faschisten, Neonazis, braune Suppe, Xenophobe, Rassisten, menschenverachtend. Mit der priesterlich abgesegneten Feststellung, die SVP sei für einen Katholiken nicht wählbar, wurden SVP-Wählerinnen und Wähler gleichsam exkommuniziert. Eine Demonstration der SVP  wurde gewaltsam verhindert. Dies war gemäss Jo Lang zwar dumm, aber nur weil es der SVP nütze, nicht aber verurteilungswürdig, weil Gewalt kein gerechtfertigtes politisches Mittel ist. Gegen die SVP ist Gewalt legitim, solange das Wahlergebnis nicht darunter leidet?

Dieses Spiel darf die politische Linke nicht nur im Kanton Zug, sondern auch auf schweizerischer Ebene spielen. Sie darf einen SVP-Bundesrat erwiesenermassen falsch anschuldigen, muss sich aber hierfür nicht entschuldigen. Im Gegenteil die Rädelsführerin für diese inszenierte Rufmordkampagne soll mit einem Regierungsratsamt belohnt werden. Die politische Linke behauptet, die Sicherheitsinitiative der SVP stütze sich auf Sippenhaft und will damit einen SVP-Bundesrat erpressen. Mit keinem Wort ist in dieser Initiative so etwas erwähnt. Keiner der eifrigen Leserbriefschreiber oder Journalisten hat sich aber darüber aufgeregt. Wenn man linke Politik macht, darf man offenbar ungestraft lügen? Hat jemand wegen dieser ehrenrührigen Anwürfe aufgemuckt? Hat jemand ganz aufgeregt das Bleistift gespitzt und sich über diese unappetitliche Schreibereien aufgehalten? Nein, die meisten Stilvollen haben selbst mitgemacht oder waren treibende Kraft. Über die SVP und ihre Mitglieder darf man mit dem Vorschlaghammer herziehen, wehren sollen wir uns mit Wattebäuschchen.

Wer Respekt will, sollte ihn auch anderen erweisen. Aber kann man wirklich Respekt von jemandem erwarten, den man wissentlich zu unrecht als Rassisten, Nazi und Faschisten bezeichnet, aus der katholischen Kirche exkommunizieren will und über den man wissentlich zu unrecht behauptet, er stehe für menschenverachtende Politik ein? Wer im Glashaus sitzt, sollte keine Steine werfen – vor allem nicht den viel und gerne zitierten ersten Stein.

Daniel Staffelbach, Zug
Medienverantwortlicher SVP Kanton Zug
14. November 2007

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