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Zuger Stadttunnel – ohne ihn drohen Steuererhöhungen – nicht umgekehrt !

Der Stadt-Tunnel: Der Tunnel ist zu Recht in der öffentlichen Diskussion omnipräsent! Denn es geht, das scheinen nun viele Mitbürger-Innen zu erkennen – auch um die Stadt – es geht dabei ganz sicher um die allerwichtigste Vorlage, über welche das Zuger Stimmvolk seit vielen Jahren abstimmen kann. Und – es geht nicht nur um Tunnelverkehr – es geht ganz zentral um den Wirtschaftsstandort Zug; Stadt Zug. Das Interesse ist auch ein nationales, denn wenn der Stadttunnel scheitert, dann drohen  zuerst der Stadt Zug und wenig später dem Kanton mit Sicherheit markante Steuererhöhungen – dann wird unser Zug seine breits heute hohen Lasten nicht mehr tragen können. Nicht weil wir den Stadttunnel bauen, sondern weil wir ihn nicht bauen! Dann haben die Stimmbürgerinnen definitiv entschieden, dass der Verkehr für die die nächsten Jahrzehnte weiter durch die mittelalterliche Zuger Altstadt geführt wird, auf dem gleichen Weg, der seit über 600 Jahre lang dem Durchgangsverkehr dient. Etwa so, wie wenn wir heute noch mittelalterliche Holzbrücken als heutige kantonale Verkehrsinfrastuktur benützen würden. 
In der Zwischenzeit ist aber einiges Wachstum in Stadt und Kanton passiert. So weiter zu machen wie bisher ist eine unmögliche Perspektive. Dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die ersten grossen Steuerzahler die Stadt, später den Kanton Zug verlassen, dorthin ziehen wo infrastrukturelle Herausforderungen schon gelöst worden sind und weiter gelöst werden. Es ist nicht Gott gegeben, dass juristische Personen hier Steuern zahlt, es gibt schon heute diesbezüglich wesentlich lukrativere Orte in Europa, weltweit sowieso. Wenn die Firmen bisher hier geblieben sind, dann weil neben fairen Steuern noch andere Standortfaktoren wichtig sind. Das wäre dann der bereits voraussehbare Niedergang, das Eintauchen ins schwarze Loch, den uns die Stadttunnel-Gegnerschaft prophezeien in der Tat ein realistisches Szenario. Dann haben die Zuger Stimmbürgerinnen und Stimmbürger ihre ganz persönliche historische Verantwortung und einmalige Chance vertan. So wie man in der Stadt Zürich vor über 40 Jahren die visionäre U-Bahn an der Urne bachab geschickt hat – sie wurde und wird nie mehr gebaut werden. 
Hätte man damals die Herausforderung gepackt – niemand würde heute über die damaligen Kosten reden – man würde sie bereits weiter ausbauen, verlängern so wie heute die S-Bahn. Der Kanton Zürich sähe heute ganz anders aus – die Stadt Zürich wäre nicht ein grosser überschuldeter Problemfall, sondern wie Zug heute noch die finanzielle Lokomotive des Kantons, von der letztlich Verschiedenes abhängt. Das war nämlich damals so – heute nicht mehr denkbar. In der verkehrstechnisch schlecht aufgestellten Stadt Zug wäre es dann eine Frage von ein paar Jahren, bevor der Verkehrskollaps nicht nur in gewissen Verkehrszeiten – bevor der Stau zum täglichen Dauerzustand wird. Das braucht niemand – das tut sich niemand freiwillig an. Jahrzehntelang wurde die Infrastruktur in diesem Kanton verantwortungslos vernachlässigt. Jahrelang wurden real über CHF 60 Mio. (u.a. für die UZB) für Planungen im Tiefbau in den Sand gesetzt, fast nichts real umgesetzt. In den letzten Jahren, vorallem seit 2007 wurden diese jahrelangen Versäumnisse angegangen und teilweise schon konkret umgesetzt (u.a Nordzufahrt Baar-Zug, 6-Spurausbau A4, Projekt Grindel- Bibersee usw). Der Stadttunnel ist sicher kein Luxus, sondern pure und sinnvolle Notwendigkeit, damit es Stadt und damit den Zuger Gemeinden weiterhin besser geht als dem Rest der Schweiz. 
Der Zuger Stadttunnel ist ein politischer und finanzieller Kompromiss, auch das sehr moderate Preisschild Motorfahrzeugabgabe. Auch die SVP ist gegen Gebührenerhöhungen – diese ist alternativlos – eine Tankfüllung pro Jahr. Wir sind alle Steuerzahler, Fussgänger, Velofahrer, Autofahrer, Arbeitnehmer, Arbeitgeber und gemeinsam vom Gedeihen der Zuger Wirtschaft abhängig- Wir sollten nicht den gesunden Ast auf dem wir alle sitzen wegen ein Ewiggestrigen Nein-Sagern aus allen politischen Lagern, die faktenwidrig mit Schlagworten argumentieren und gar keine Alternative haben, absägen. Das Resultat ist bekannt – es liegen dann alle zusammen am Boden – das will ich, das will die SVP der Stadt Zug nicht. 
Darum – ein beherztes JA zum Zuger Tunnel – JA zum Stadttunnel und ZentrumPlus. Ja zu einem erfolgreichen Wirtschaftsstandort Zug am 14.6.2015.
Philip C. Brunner
Präsident SVP Stadt Zug

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