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Zum Nationalfeiertag – Die Geschichte unseres Landes gibt die Antworten

Die Schweizerische Eidgenossenschaft, durch einen Willensakt der Urschweizer Kantone als Staatenbund 1291 entstanden, steht kurz vor ihrem 720. Geburtstag. Wo gibt es in der Welt einen vergleichbaren Staat in welchem sein Volk, mit einer kurzen Ausnahme durch die Besetzung durch Napoleon, stets in Freiheit und Unabhängigkeit leben konnte? Wo gibt es ein anderes Volk, welches durch die Staatsform der Direkten Demokratie bis heute seine Geschicke in so hohem Masse selber in die Hand nehmen konnte? Wieso ist die Schweiz trotz all den politischen und wirtschaftlichen Wirren um uns herum ein Erfolgsmodell geblieben? Etwa, weil man sich dem Grössen¬wahn der Zeit und dem Hang zur unbedingten Einordnung in übergeordnete politische und wirtschaftliche Gebilde nie gebeugt hat?

Liegt es etwa auch daran, dass der Schweizer in seiner Gemeinde immer noch gut verankert ist und dort am meisten mitreden und mitbestimmen kann und sogar politische Vertreter in die Kantonsregierung und Parlament direkt wählen, wenn erforderlich auch sehr gut wieder abwählen  kann? Liegt es daran, dass unser politisches System von unten nach oben aufgebaut ist und somit die demokratisch legitimierte Macht nur beim Souverän bzw. Volke liegt? Wieso hat es die Schweiz geschafft, seit dem Umbau des schweizerischen Staatenbundes zum modernen Schweizerischen Bundesstaat im Jahre 1848 immer wieder den Verlockungen und Drohungen von Grossmächten und supranationalen europäischen Gebilden zu widerstehen?

Ich meine, die Antworten liegen in der Präambel unserer Bundesverfassung. Diese lautet: „Im Namen Gottes des Allmächtigen! Das Schweizervolk und die Kantone, in der Verantwortung gegenüber der Schöpfung, im Bestreben, den Bund zu erneuern, um Freiheit und Demokratie, Unabhängigkeit und Frieden in Solidarität und Offenheit gegenüber der Welt zu stärken, im Willen, in gegenseitiger Rücksichtnahme und Achtung ihre Vielfalt in der Einheit zu leben, im Bewusstsein der gemeinsamen Errungenschaften und der Verantwortung gegenüber den künftigen Generationen, gewiss, dass frei nur ist, wer seine Freiheit gebraucht, und dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen, geben sich folgende Verfassung…“.Die Schweiz bzw. die Schweizerische Eidgenossenschaft, hat immer wieder schwierigste Situationen, Wirtschaftskrisen und politische Herausforderungen, dank dem unbedingten Willen des Volkes zur Unabhängigkeit gemeistert. Ich meine deshalb, dass es sich lohnt, sich für unser direktdemokratisches Staatswesen einzusetzen.

Dafür will ich mit aller Kraft einstehen, so wie es unsere Vorfahren mit Gottes Hilfe getan und erfolgreich unsere Freiheit und Unabhängigkeit erhalten haben. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen liebe Zugerinnen und Zuger einen besinnlichen Schweizer Nationalfeiertag.

Philip Brunner, Zug
Ständeratskandidat
Kantonsrat
29. Juli 2011

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