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Medienmitteilung

Medienmitteilung vom 15. September 2010

SVP reicht Verfassungsinitiative für das Notenobligatorium und gegen Schulexperimente ohne Noten ein!

Die SVP des Kantons Zug will, dass die Zuger Kinder wieder ab der ersten Klasse Schulnoten bekommen und dass für 10 Jahre keine Schulexperimente ohne Noten durchgeführt werden dürfen. Heute hat die SVP mit über 2’000 Unterschriften eine entsprechende Verfassungsinitiative bei der Staatskanzlei eingereicht. Das Volk wird 2011 an der Urne über die Initiative entscheiden können.

Die Noten stehen nicht zum ersten Mal im Zentrum der bildungspolitischen Debatte. Im Kantonsrat wurde erst im letzten Dezember per Motion verlangt, dass die Schüler ab der zweiten Primarklasse Noten bekommen. Die SVP unterstützte diese Motion geschlossen. Weil aber eine Mehrheit der CVP mit den geschlossenen Linken Nein stimmte, unterlagen die Befürworter der Motion. Die SVP ist überzeugt, dass der Kantonsrat damit am Volk vorbei entschieden hat.

Das Notenobligatorium gehört in die Kantonsverfassung

Die Erkenntnis, dass im Kantonsrat eine Mehrheit von CVP und Linken gegen die Wiedereinführung sind, hat die SVP bewogen, per Volksinitiative eine entsprechende Verfassungsbestimmung zu verlangen. Nur wenn das Notenobligatorium in der Verfassung verankert ist, kann der Souverän vom Gesetzgeber nicht übergangen werden und das Stimmvolk hat in dieser Sache auch in Zukunft automatisch das letzte Wort.

Noten sind Ausdruck von Leistungskultur

Disziplin, Fleiss und Leistung bilden das Fundament jeder erfolgreichen Ausbildung. Die bequeme Pädagogik der linken „68er-Generation“ ohne Leistungsziele ist folgenschwer gescheitert. Eine Pädagogik, die nur aus kuscheliger Atmosphäre und Wohlfühlen besteht und messbare Leistung vermeidet, betrügt die Kinder um die Erfahrung mit den notwendigen Eigenschaften für das Bestehen in der globalen Leistungsgesellschaft: Durchhaltewillen, Verantwortungsbewusstsein, Leistungsbereitschaft und Zielorientierung. Noten sind Ausdruck dieser Tugenden und der sie vermittelnden Pädagogik.

Noten sind transparent und motivieren

Die Beurteilung der schulischen Leistungen und der Fachkompetenz muss so erfolgen, dass Transparenz und einfache Interpretierbarkeit auch für Aussenstehende gewährleistet sind. Ziffern-Noten sind Beurteilungsgesprächen und Kompetenzrastern in dieser Hinsicht klar überlegen. Nicht nur die Eltern sondern auch die Kinder wollen wissen, wo sie im Vergleich zu Mitschülern stehen.

Moratorium für Schulexperimente ohne Noten

Bildungsdirektor Patrick Cotti hat mit Unterstützung einer Mehrheit des Bildungsrates beschlossen, eine sogenannte „Innovationsschule“ zu planen. Nach dem Vorbild der Laborschule Bielefeld/D soll dabei während der gesamten obligatorischen Schulzeit auf herkömmliche Noten verzichtet werden. Damit die Wiedereinführung von Schulnoten ab der ersten Primarklasse nicht über grossflächige Schulexperimente umgangen werden kann, verlangt die SVP ein 10-jähriges Moratorium für Schulexperimente ohne Noten.

Theo Biedermann, Cham
Bildungsrat SVP
15. September 2010

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