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JA zu Biodiversität – NEIN zu dieser extremen Initiative

Als Bäuerin bin ich mit den Initianten einig: Eine intakte Biodiversität ist wichtig und dieser gilt es Sorge zu tragen. Die Landwirtschaft kann hierzu einen grossen Beitrag leisten und tut dies bereits heute schon.

Darum werden auf jedem fünften Feld weder Kartoffeln noch Sonnenblumen oder Dinkel angebaut, sondern stattdessen Hecken, Blühstreifen oder andere Biodiversitätsförderelemente gepflegt. Anders gesagt, ein Fünftel des Landwirtschaftslands dient bereits der Förderung der Biodiversität.

Eine weitere, unverhältnismässige Reduktion der Produktionsfläche ist aber auch nicht im Sinne des Umweltschutzes. Denn, wir müssen bereits heute rund die Hälfte unserer Nahrung importieren. Nehmen wir weitere Landwirtschaftsfläche aus der Produktion, ernähren sich bald noch viel mehr Schweizerinnen und Schweizer von ausländischen Lebensmitteln.

Insgesamt steigen durch die extreme Initiative also hauptsächlich die Lebensmittelimporte und für die Biodiversitätsförderung ist wenig gewonnen. Darum sage ich NEIN zu dieser extremen Biodiversitätsinitiative!

Brigitte Wenzin Widmer
Kantonsrätin SVP Cham

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