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Die Vorfälle in Bern sind ein Weckruf für die ganze Schweiz

Sicherheit ist das unantastbare Fundament unserer Gesellschaft. Ohne sie verkommt jede individuelle Freiheit zur Anarchie. Das haben die jüngsten, gewalttätigen und unbewilligten Demonstrationen in Lausanne und zuletzt in der Berner Innenstadt auf schmerzliche Weise gezeigt.

Die unbewilligte «Pro Palästina»-Demo vom Samstag, 11. Oktober 2025, geriet völlig aus dem Ruder. Es war eine «Eskalation mit Ansage», wie Beobachter es treffend beschrieben. Während auf internationaler Bühne auf diplomatischem Weg erste Durchbrüche im Nahostkonflikt verhandelt wurden, zeigten in der Schweiz jene, die vorgeben, für Frieden zu demonstrieren, ihr wahres Gesicht: 18 Polizisten wurden verletzt, 60 Gebäude beschädigt und ein Restaurant fast abgefackelt. Die Bilder der ausgearteten Demo schockieren. Hier wurde nicht für Frieden in Gaza demonstriert, sondern Hass und Gewalt verbreitet.

Linksextreme Mobs verwüsteten Teile der Berner Innenstadt und liessen ihren Gewaltfantasien freien Lauf. Polizisten wurden verletzt, fremdes Eigentum beschädigt und Andersdenkende bedroht. Und das in der links-grün regierten Stadt Bern, die sich sonst bei jeder Gelegenheit als Multikulti-freundlich und weltoffen gibt. Der Antisemitismus zeigt erneut seine hässliche Fratze. Die jeweiligen linksextremen «Auftritte» des Schwarzen Blocks am 1. Mai lassen grüssen. Dass solche Zustände nun in der Schweiz überhaupt vorkommen, ist ein Armutszeugnis!

An dieser Stelle gebührt allen Polizei- und Sicherheitskräften unser grösster Dank und Respekt. Sie waren in Bern und sind anderswo an vorderster Front, um unsere Rechtsordnung und unsere Städte gegen jene zu verteidigen, die Hass, Zerstörung und offene antisemitische Hetze auf die Strasse tragen. Die Männer und Frauen in Uniform agieren unter grösstem Druck, oft ohne Rückendeckung jener linken Stadtregierungen, die eigentlich für die öffentliche Ordnung zuständig wären.

Ich beobachte mit Sorge die Doppelbödigkeit und Naivität von linken, rot-grünen Kreisen und Parteien. Einerseits fordern sie «Solidarität mit Gaza» andererseits paktieren oder schweigen sie, wenn islamistische und linksextremistische Kräfte Grundwerte mit Füssen treten, «Anti-Israel»-Parolen brüllen, die in blanken Hass umschlagen.

SP und Grüne schweigen leider einmal mehr zum Gewaltexzess. Sie sympathisieren mit ihren radikalisierten Jungparteien. Die linksextremen Gefahren werden verharmlost. Wer Extremismus unter dem Deckmantel politischer Korrektheit duldet oder gar unterstützt, verrät unsere Werte und öffnet dem Antisemitismus Tür und Tor.

Hoffen wir, dass im Kanton Zug solche extreme Exzesse niemals vorkommen und hoffen wir, dass schweizweit diese Verbrecher gefasst, verurteilt und eingesperrt werden.

Philip C. Brunner
Präsident SVP Kanton Zug
Kantonsrat

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