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Bargeld und Innovation gehören zusammen

Am 8. März 2026 stimmen wir über die Bargeldinitiative ab. Die Diskussion wird oft künstlich polarisiert: Bargeld oder digitales Bezahlen. Diese Gegenüberstellung ist falsch. Beides ist möglich – und sinnvoll.

Ich bin ausgesprochen mobile-payment-affin. Als ehemaliger Mitarbeiter von TWINT kenne ich die Vorteile digitaler Zahlungslösungen aus erster Hand: effizient, bequem und zeitgemäss. Das ist gut so und soll sich weiterentwickeln. Gleichzeitig bin ich klar der Meinung, dass der Schweizer Franken – inklusive Bargeld – in der Verfassung verankert werden soll.

Haben Sie gewusst, dass man in der Schweiz mit TWINT bei zahlreichen Detailhändlern Bargeld beziehen kann? Genau das zeigt, dass digitale Lösungen und Bargeld keine Gegensätze sind, sondern sich sinnvoll ergänzen.

Bargeld ist mehr als Nostalgie. Es steht für Wahlfreiheit, Stabilität, Resilienz und Datenschutz. Gerade in Krisensituationen zeigt sich, wie wichtig ein funktionierendes Bargeldsystem ist. Wer glaubt, digitale Systeme seien jederzeit und überall garantiert verfügbar, verkennt die Realität.

Der Gegenvorschlag des Bundesrats trägt dieser Realität Rechnung. Er sichert Bargeld als Teil unseres Währungssystems, ohne Innovationen im Zahlungsverkehr auszubremsen. Genau dieser pragmatische Mittelweg ist richtig für die Schweiz.

Nicht entweder–oder, sondern sowohl–als-auch. Deshalb unterstütze ich den Gegenvorschlag.

Alex Haslimann, Kantonsrat SVP Risch

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