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Medienmitteilung

Medienmitteilung vom 08.03.2026 – Individualbesteuerung: Zuger Bevölkerung beweist Weitsicht – Bern ignoriert die Realität der Familien

Während die Schweiz heute die Individualbesteuerung an der Urne angenommen hat, hat der Kanton Zug – massgeblich getrieben durch die Aufklärungsarbeit des «Komitees gegen den Steuerschwindel» – ein klares Nein in 10 von 11 Gemeinden ausgesprochen. Die Zuger Bevölkerung hat mit einem Mehr von 54,4% Nein erkannt, dass es sich bei dieser Vorlage um eine Mogelpackung handelt, die Familien durch die Hintertür mit massiven Steuererhöhungen belastet. Dass die Schweiz diesen Fehler nun begeht, ist ein schwarzer Tag für den Mittelstand und junge Familien.

Das «Komitee gegen den Steuerschwindel» ist enttäuscht, aber vom eidgenössischen Ausgang der Abstimmung nicht überrascht. Was von den Befürwortern als Fortschritt verkauft wurde, ist in Wahrheit ein bürokratisches Monster, das zu einer steilen Progression führt und insbesondere Familien mit Kindern finanziell bestraft.

Manuela Käch, Mitglied des Komitees, kommentiert namens des Komitees den Ausgang wie folgt: «Die Zuger Bevölkerung hat den Mut bewiesen, den viele Parlamentarier in Bern vermissen liessen. Sie haben sich nicht von halbherzigen Argumenten blenden lassen, sondern die Fakten auf den Tisch gelegt: Die Individualbesteuerung ist eine Steuererhöhung durch die Hintertür. Dass der Kanton Zug diese Vorlage nun dennoch umsetzen muss, ist eine bittere Pille. Wir wurden von einer Mehrheit in Bern überstimmt, die den Bezug zur Realität vieler Familien verloren hat. Die Thematik bleibt aber Dank der Fairness-Initiative der Mitte auf der politischen Agenda.»

Ein teurer Irrweg für den Mittelstand: Das Komitee hält fest, dass die Argumente gegen die Individualbesteuerung nach wie vor bestehen. Das System ist hochkompliziert, bürokratisch und führt für über 90 Prozent der Ehepaare, die auf zwei Einkommen angewiesen sind oder ungleiche Renten beziehen, zu einer Mehrbelastung.

Das «Komitee gegen den Steuerschwindel» wird die Einführung der Individualbesteuerung im Kanton Zug nun mit Argusaugen verfolgen. «Wir werden nicht zulassen, dass diese Steuererhöhung unbemerkt durchgewunken wird. Wir fordern den Regierungsrat auf, bei der Ausgestaltung der kantonalen Umsetzung alles zu unternehmen, um die Härten für Zuger Familien abzufedern. Die nun nötige Bürokratie darf nicht zum Selbstzweck werden», so Kantonsrat Philip C. Brunner, weiter.

Politisches Versagen in Bern: Der Abstimmungskampf hat gezeigt, dass der parlamentarische Prozess in Bern leider versagt hat. Themen, die den Mittelstand direkt in der Geldbörse treffen, wurden durch das Parlament gepeitscht, ohne dass die kritischen Folgen für Familien seriös debattiert wurden. Das Komitee sieht sich in seinem Widerstand bestätigt.

Wir danken den Zuger Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern, die mit ihrem Nein zur Vorlage im Kanton Zug ein Zeichen für eine faire und familienfreundliche Steuerpolitik gesetzt haben. Wir werden auch die Umsetzung der Individualbesteuerung auf kantonaler Ebene somit sehr kritisch begleiten und versuchen, die negativen Effekte auf die Familien möglichst zu dämpfen.

Zuger Komitee gegen den Steuerschwindel
Manuela Käch, Kantonsrätin, Die Mitte Kanton Zug
Philip C. Brunner, Kantonsrat, SVP Kanton Zug

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