Die Zuger Zeitung hat den Wahlkampf gegen die SVP eröffnet
Wie weit darf das journalistische Niveau der Zuger Zeitung noch sinken? Wie lange darf dieses Blättchen einen verdienten Regierungsrat, der viel für unseren Kanton leistet, noch grundlos mit Dreck bewerfen? Wann wird diesem unwürdigen Spektakel ein Ende gesetzt und hält journalistische Qualität wieder Einzug in die Redaktion?

Diese Fragen stellten sich einmal mehr beim Artikel «Kantonsrat stellt Fragen zur PUK». Nachdem die Zeitung einen vermeintlichen Skandal aufdeckte mit dem Bauprojekt der Pensionskasse im Herti, sich dabei auf Regierungsrat Heinz Tännler einschoss und letztlich nur dazu beitrug, dass 47 dringend benötigte Wohnungen in der Stadt Zug voraussichtlich nicht gebaut werden, folgte gleich die nächste Attacke gegen unseren Finanzdirektor.
Die Behauptung, wonach er im Fokus der PUK stehe, weil er den Liegenschaftskäufer kenne, ist abstrus. Als Regierungsrat, der mehr als zwanzig Jahre im Amt ist, kennt er logischerweise sehr viele Zugerinnen und Zuger – wirklich sehr viele! Daraus eine Verstrickung in unsaubere Geschäfte abzuleiten, grenzt an Böswilligkeit und Rufschädigung. Schliesslich hat er sich im Auftrag des Gesamtregierungsrats und zusammen mit Mitte-Regierungsrätin Laura Dittli gegen die Einsetzung der PUK gewehrt.
Ob es besser gekommen wäre, wenn dies der in dieser Sache zuständige und unter Beschuss stehende Direktor des Innern gemacht hätte? Dass unser Finanzdirektor das Anliegen mit Vehemenz vertrat, ist nicht verdächtig, sondern typisch für ihn. Vehemenz in der Sache zeichnet ihn aus und ist ein Grund für seinen Erfolg, den ihm jetzt ein paar Neider abgraben wollen.
Die SVP hat sich mit den gleichen sachlichen Argumenten wie der Regierungsrat und der Obergerichtspräsident gegen eine PUK zu diesem Zeitpunkt ausgesprochen: Zuerst sollten die Gerichte ihre Arbeit machen. Beide Streitparteien sind schwerreich, weshalb teure Anwälte aufeinander losgehen. Das heisst nicht, dass sich die Politik von diesen auf Kosten der Steuerzahler instrumentalisieren lassen sollte.
Die Zuger Zeitung hat den Wahlkampf (gegen die SVP) eröffnet. Sie würde ihre Energie besser in Qualitätsjournalismus investieren. Den Wahlkampf kriegen die Parteien auch so hin.
Adrian Risi, Zug
SVP Kantonsrat

