Offene Grenzen, steigende Einbrüche
Die kürzlich veröffentlichte Kriminalstatistik 2025 des Kantons Zug zeigt eine besorgniserregende Entwicklung.

Die Einbruchdiebstähle im privaten Bereich – also etwa in Mehr- und Einfamilienhäuser – sind deutlich angestiegen. Wurden im Jahr 2024 noch 160 Fälle registriert, so waren es 2025 bereits 224. Das entspricht einer Zunahme von rund 40 Prozent. Beunruhigend ist zudem der längerfristige Trend: Seit 2021 ist ebenfalls ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen.
Diese Zahlen sind alarmierend. Sie bedeuten konkret: Immer mehr Bürgerinnen und Bürger fühlen sich in den eigenen vier Wänden nicht mehr sicher. Gerade Einbrüche in Wohnungen und Häuser greifen tief in das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung ein.
Doch anstatt die wahren Ursachen klar zu benennen, wird in der öffentlichen Diskussion oft beschwichtigt. Ein Blick in die Statistik zeigt jedoch deutlich, dass ein grosser Teil der beschuldigten Täter aus dem Ausland stammt. Besonders häufig vertreten sind Nationalitäten wie Rumänien, Algerien oder Marokko. Zudem sind ausländische Täter insgesamt überproportional vertreten im Vergleich zu ihrem Anteil an der Bevölkerung.
Es ist offensichtlich, dass sogenannte Kriminaltouristen sowie kriminelle Asylbewerber die offenen Grenzen ausnutzen. Diese Entwicklung darf nicht länger tabuisiert werden. Wer die Sicherheit im Kanton Zug ernsthaft verbessern will, muss auch unbequeme Wahrheiten aussprechen.
Die SVP-Fraktion im Zuger Kantonsrat hat mit der Motion «Zug soll sicherster Kanton der Schweiz werden» die richtigen Forderungen auf den Tisch gelegt. Dazu gehört insbesondere eine erhöhte sichtbare Polizeipräsenz. Mehr Patrouillen und Präsenz vor Ort wirken präventiv und stärken das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung.
Ebenso zeigt sich: Die von der SVP lancierte Grenzschutzinitiative ist nötiger denn je. Ohne wirksamen Schutz unserer Grenzen bleiben Kriminaltourismus und illegale Migration ein ungelöstes Problem. Es braucht konsequente Massnahmen: bessere Grenzkontrollen, härteres Vorgehen gegen kriminelle Ausländer und eine klare Asylpolitik. Denn die Bevölkerung hat ein Recht auf Sicherheit – gerade auch im eigenen Zuhause.
Michael Riboni, SVP-Kantonsrat, Baar

